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Wenn Liebe fehlte…….und wie Du Dich in Dich selber verlieben kannst

 

Der Glaube an uns selber ist die wichtigste Vorraussetzung um ein erfolgreiches, glückliches und erfülltes Leben zu führen.

Denn wenn wir nicht an uns selber glauben und uns nicht selber als bedingungslos liebenswert und fähig betrachten, dann wird es schwer in unserem Leben die Dinge zu erleben, die wir uns so sehr wünschen.

Doch wie entwickeln wir diesen Glauben an uns selber?

Unter idealen Bedingungen bist Du in Deiner Familie mit unendlich viel Liebe aufgewachsen und Dir wurde immer wieder Mut gemacht, an Dich und Deine Fähigkeiten zu glauben.

Du hast erlebt, dass Du geliebt wirst, auch wenn Du mal einen Fehler machst. Du hast erlebt, dass Deine Familie sich mit Dir über Deine Erfolge gefreut hat und Dich stets ermutigt hat, den nächsten Schritt zu wagen…..

Doch so viele, viel zu viele wachsen anders auf…..

In all meinen vielen Seminaren konnte ich immer wieder beobachten, wer erfolgreich seinen Weg geht und zufrieden ist mit seinem Leben. Sie setzen sich Ziele und erreichen sie, sie wünschen sich liebevolle Beziehungen und sie erleben sie. Diesen Menschen scheint alles so leicht zu fallen. Das Leben dieser Menschen ist nicht frei von Schicksalschlägen, aber sie gehen wesentlich leichter damit um und finden neue Wege, die sie auch wieder glücklich machen.

Und es gibt die Anderen, die sich abmühen und sich so sehr anstrengen. Die sich bemühen, alles richtig zu machen und trotzdem auf der Stelle stehen bleiben. Die immer wieder mit den selben Themen konfrontiert werden und auf die bisherige Art und Weise nicht in der Lage sind, eine wirkliche Veränderung herbei zu führen.

Ich gehörte lange Zeit zu der zweiten Gruppe.

Wie sehr habe ich gekämpft, wie sehr habe ich mich bemüht, es allen recht zu machen……. und dann gab es immer wieder kleine Lichtblicke, immer wieder die Momente, in denen ich dachte, jetzt endlich habe ich es geschafft. Jetzt wird alles anders….

Doch es hat nicht lange angehalten und meine altbekannten Themen holten mich wieder ein und konfrontierten mich auf ein Neues mit einem Mix aus Hoffnungslosigkeit, Resignation, Traurigkeit und auch Wut.

Meine Wut und mein Nichtakzeptieren dieser bisherigen Tatsachen waren der Antrieb, dass ich nach der Lösung suchte.

Ganz tief in mir wusste ich, dass es eine Lösung geben musste. Und ich begann zu suchen….

Was unterscheidet die Menschen, die mit Leichtigkeit die Dinge in ihr Leben holen, die sie sich wünschen von denen, die sich abmühen und immer wieder an die gleichen Grenzen stoßen.

Es gibt keine optischen Unterschiede. Es gibt in beiden Gruppen Menschen, die nach gängigen Schönheitsidealen wunderschön sind und welche, die nicht herausstechen.

  • Es gibt in beiden Gruppen Menschen mit vergleichbarem Bildungshintergrund. Ich habe in beiden Gruppen Menschen ohne Ausbildung und Menschen mit Doktortitel erlebt.
  • Es gibt in beiden Gruppen die Fleißigen und die etwas Bequemeren.
  • Es gibt in beiden Gruppen die Extrovertierten und die Introvertierten.
  • Und es gibt in beiden Gruppen Menschen mit viel Geld und Menschen, die wenig Geld zur Verfügung haben.

Es entscheidet also nicht Geld, nicht Schönheit, nicht Bildung, nicht der Fleiß oder das Auftreten über unsere Lebensqualität.

Doch was ist es dann?

Die Menschen der ersten Gruppe hatten alle etwas gemeinsam:

Sie hatten ein positives Verhältniss zu sich selber. Sie haben an sich selber geglaubt und sich so gemocht, wie sie sind.

  • Sie haben aus Missgeschicken gelernt, ohne sich selber zu veruteilen.
  • Sie sind davon ausgegangen, dass man sie wertschätzt und war das einmal nicht so, dann haben sie es nicht persönlich genommen.
  • Sie sind davon ausgegangen, dass das Leben es gut mit ihnen meint.
  • Sie haben ihren Ängsten und Zweifeln nicht allzu viel Raum eingeräumt und darauf vertraut, dass sie eine Lösung finden.
  • Sie empfinden sich als gut, so wie sie sind und entwickeln sich gerne weiter. Jedoch nicht unter dem Aspekt, endich gut genug zu werden. Denn dass ist für sie gar kein Thema.

So, jetzt hatte ich den Unterschied, die Antwort:

Menschen, die sich selber annehmen können und sich selber lieben, haben die besten Vorraussetzungen, um ein glückliches und erfülltes Leben zu gestalten.

Und nun?

Denn mir wurde immer mehr bewusst, dass ich mich selber nicht liebte.

Sollte ich nun aktzeptieren, dass ich die Dinge, die mir wirklich wichtig waren, nicht in meinem Leben verwirklichen konnte. Denn eins war mir wirklich klar geworden, nicht nur mit dem Verstand, sondern wirklich von ganzem Herzen.

Wir erleben im Aussen genau die Umstände, welche unserem Inneren entsprechen. Wir sehen genau die Überzeugungen immer und immer wieder verwirklicht, die wir in uns, oftmals auch unbewusst, als wahr, abgespeichert haben. Und da ist es ziemlich wirkungslos, was wir uns mit unseren 5% Tagesbewusstsein wünschen und mit aller Kraft versuchen, zu verwirklichen.

Es lag für mich auf der Hand: Es führte kein Weg daran vorbei, ich musste lernen, mich in mich selber zu verlieben.

  • Denn nur wenn ich mir selber die Wertschätzung, die Liebe und die Achtsamkeit entgegenbrachte, konnte ich sie im Aussen erleben.
  • Nur wenn ich mir selber zugestand, dass ich ein freies, leichtes und glückliches Leben führen durfte, konnte es sich auch realisieren.
  • Nur wenn ich meinen Verletzungen und Wunden den Raum und die Aufmerksamkeit schenkte, konnten sie heilen.
  • Nur wenn ich bereit war, meine Masken abzunehmen und mir ehrlich und annehmend in mein wahres Gesicht blickte, konnte ich mich selber erkennen.
  • Nur wenn ich begann zu vertrauen, mir und dem Leben, konnte ich aufhören zu kämpfen und zog keine weiteren Kämpfe mehr in mein Leben.
  • Nur wenn ich lernen würde mir selber zu vergeben, würde ich aufhören können zu verurteilen.
  • Nur wenn ich lernen würde, mich selber innerlich liebevoll in den Arm zu nehmen, würde ich die Nähe zu mir selber finden.

Auf diesem Weg erkannte ich meine wahren Bedürfnisse und erlaubte mir auch, dass sie in Erfüllung gehen durften.

Ich begann, Menschen aus meinem Leben zu entlassen, weil ich nicht mehr bereit wahr, Verletzungen zu aktzeptieren und zu entschuldigen.

Ich begann mich auf meine Ziele zu fokussieren und verlor mich nicht mehr in meiner Vergangenheit.

Und immer mehr Leichtigkeit zeigte sich in meinem Leben. Und es gelang mir, die Wünsche und Ziele in meinem Leben zu verwirklichen, die mir wirklich wichtig waren.

Verliebe Dich in Dich selber und lass los, was nicht zu Dir gehört.

Hier habe ich eine kleine Meditation, die Dich dabei unterstützen kann, Dir selber die Liebe zu geben, die vorher fehlte.

Ich wünsche Dir viele liebevolle, achtsame Momente mit Dir.

Deine Andrea Zimmermann

 

 

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