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Warum Selbstliebe so wichtig ist und wie Du Dich in Dich selber verlieben kannst

 

In meinen vielen Seminaren mit mehreren hundert Menschen habe ich nur sehr wenige erlebt, die sich selber von Herzen schätzen und lieben. Die gerne sie selber sind und sich so annehmen, wie sie sind. Selbstliebe ist so vielen Menschen fremd.

Und ich weiß selber nur zu gut, wie es sich anfühlt, wenn man sich nicht selber liebt. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich selber meine größte Kritikerin war und einen Großteil meiner Energie darauf verwendet habe, um die Anerkennung, die mir so fehlte, zu erhalten.

Wie oft wollte ich beweisen, wie gut ich bin und was ich nicht alles schaffe.

Ich bin so oft über meine Grenzen gegangen und habe auch vieles geschafft.

Aber das Gefühl in mir hat sich dadurch nicht verändert. Dieses nagende Gefühl, diese Stimme im Kopf, die sich ständig meldete und mir die alt bekannten Glaubenssätze immer und immer wieder als Realität verkaufte.

Ich hatte schon sehr früh drei der fiesesten Glaubenssätze so sehr verinnerlicht, dass ich es lange Zeit nicht mal bewusst spürte, welchen unsinnigen Balast ich da mit mir herumschleppte.Engelchen

„Du bist nicht gut genug!“
„Du bist nicht liebenswert!“
„Du bist nicht wichtig!“

Mit diesen drei mentalen Superbremsen kann man sich noch so anstrengen, noch so nett und freundlich sein, doch die Ergebnisse, die man sich wünscht, können sich nicht einstellen.

Denn das mächtige Unterbewusstsein wird immer wieder Wege finden, um solch starke Überzeugungen immer und immer wieder zu bestätigen.

Immer verbissener wollte ich meine Ziele erreichen, immer mehr wollte ich meine Interessen durchsetzen und gleichzeitig versuchte ich, den Wünschen meiner Umwelt gerecht zu werden. Denn ich erhoffte mir,  mir selber irgendwann beweisen zu können, das ich gut genug bin und mir jemand sagt, wie liebenswert ich bin.

Doch kein Erfolg und keine Zuneigung von aussen konnte mein inneres Selbstbild verändern.

Ich glaubte es einfach nicht und es fühlte sich falsch an.

Ich begann mir Masken zuzulegen,

hinter denen ich meine Verletzlichkeit verbarg. Und irgendwann wusste ich nicht mehr, wer bin denn eigentlich ich! Ich hatte mich in meinen eigenen Masken verloren.

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Angst war mein ständiger Begleiter,

besonders die Angst, dass die anderen merken, dass ich nicht wirklich etwas kann oder nicht liebenswert bin.

Ich verlor die Fähigkeit, meine eigenen Bedürfnisse bewusst wahrzunehmen,

denn meine Aufmerksamkeit war nur nach Aussen gerichtet. Und ich wurde immer unzufriedener und fühlte mich als Opfer.

Doch irgendwann….

begann ich auf eine ganz kleine Stimme in mir zu hören, die mir gelegentlich zuflüsterte, dass das alles so nicht wirklich richtig sein konnte.

Und ich begann mich selber zu vermissen und hörte in mich selbst hinein. Zuerst war die Stimme sehr leise, doch desto mehr Aufmerksamkeit ich ihr schenkte, desto besser konnte ich sie hören und spüren.

Und nicht über Nacht und nicht mit einem Paukenschlag aber stetig veränderte sich alles.

Als ich begann, zu erkennen, dass da viel mehr ist und das die alten Überzeugungen nur von mir selbst kreierte Schreckgespenster waren, konnte ich ja zu mir selber sagen und dadurch veränderten sich auch die Dinge im Aussen.

Denn Menschen, die sich selber achten und lieben bekommen diese „Realität“ auch immer wieder von aussen bestätigt.

Doch genauso bekommmen auch Menschen, die sich als nicht liebenswert betrachten, dies immer  wieder vor Augen geführt und bestätigt. Sie erleben dies als ihre „Realität“.

Ich weiß, dass viele Menschen sich mit diesen Problemen quälen.

Das sie sich bemühen, versuchen den richtigen Weg zu gehen und ihr Bestes geben, bis sie entweder resigniert aufgeben, verbittert beginnen zu glauben, dass die Welt da draussen einfach nur schlecht ist und man sich schützen muss oder vor lauter Erschöpfung in einem Burnout oder einer Depression landen oder aber……..

die Lösung finden!

und beginnen, sich in sich selber zu verlieben.

Denn desto mehr Liebe, Wertschätzung und Aufmerksamkeit Du Dir selber schenkst, desto leiser und leiser werden die inneren Stimmen, die Dir einreden, dass Du nicht gut genug bist.

Wenn ich das konnte, dann kannst Du das auch!!!

Zuerst möchte ich Dich dazu einladen, Dich mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass Du der wichtigste Mensch in Deinem Leben bist!

Oft werde ich gefragt, ob das nicht egoistisch ist.

Nein!

Denn wenn es Dir richtig gut geht, bist Du in der Lage auch für andere Menschen eine Bereicherung zu sein!

Entwickle ein Gespür dafür, was Dir gut tut und was nicht.

Zuerst möchte ich Dir einige Fragen stellen, an denen Du womöglich erkennen kannst, dass Du Dir noch so viel mehr Gutes tun kannst:
  • Was hast Du in der letzten Zeit für Dich selber getan?
  • Wann hast Du laut oder leise das letzte Mal gut über Dich selber gesprochen?
  • Wann bist Du das letzte Mal achtsam und liebevoll mit Dir selber umgegangen?
  • Wie hast Du dich das letzte Mal selber liebevoll unterstützt?
  • Wann hast Du Dir das letzte Mal ein Geschenk gemacht?
  • Wann hast Du Dich selber das letzte Mal so richtig verwöhnt?
  • Wann hast Du dich das letzte Mal wertschätzend motiviert?
  • Wann hast Du das letzte Mal ganz bewusst den Fokus auf Deine wundervollen Aspekte gerichtet?
  • Wann hast Du Dir das letzte Mal einen liebevollen Blick im Spiegel zugeworfen?
  • Wann hast Du Dich das letzte Mal liebevoll getröstet, wenn es Dir mal schlecht ging?
  • Wann hast Du Dich das letzte Mal gelobt?
  • Wann hast Du Dir das letzte Mal Zeit für Deine Kreativität gegönnt?

Hast du vielleicht jetzt Lust bekommen, etwas Gutes für Dich zu tun?

Wie schön!

Ich habe noch einige Möglichkeiten für Dich, wie Du Dir selber nahe kommen und Dich in Dich selber verlieben kannst:

Lasse nicht zu, dass Dich jemand abwertet oder Deine Grenzen überschreitet

Stelle Dir vor,  Du hättest einen wunderschönen Garten, der jedoch nicht eingezäunt ist. Die Menschen gehen ungefragt über Dein Grundstück, worüber Du Dich ärgerst. Du schimpfst und beklagst Dich über die Frechheit und Rücksichtslosigkeit und fühlst Dich verletzt.

Doch du hast nicht erkenntlich gemacht, wo Deine Grenze ist.

Es ist für die anderen nicht ersichtlich, wo Dein Bereich beginnt und somit besteht für sie nicht die Möglichkeit, Deine Grenzen anzuerkennen und zu respektieren.

Wie kannst Du Deine Grenzen klar und wertschätzend deutlich machen?

Denn wenn Du für Dich selber einstehst, vermittlest Du dir selber das Gefühl, wichtig zu sein.

(von Stella Damm, www.solebenwieichwil.com, habe ich das schöne Gleichnis eines Garten ohne Zaun.)


Tritt Dir nicht selber in den Allerwertesten

Der Tritt in den Hintern wird oft empfohlen, wenn jemand nicht in die Gänge kommt.

Ich rate Dir entschieden davon ab.

Denn der Antrieb wirkt nur so lange, wie die Schubkraft vorherrscht. Ist diese verbraucht, bedarf es den nächsten Tritt. Und somit ist es notwendig, Dich ständig zu treten. Das tut Dir nicht gut und wird Dir unbewusst das Gefühl vermitteln, dass es ok ist, getreten zu werden.

Statt dessen ermuntere Dich wertschätzend und sprich innerlich in einer aufbauenden Sprache mit Dir.

Motiviere Dich und erinnere Dich an Deine bisherigen Erfolge.


Nutze Deine bisherigen Erfolge

Du kannst aus Deinen bisherigen Erfolgen Kraft und Selbstbewusstsein ziehen.

Zuerst überliege Dir bitte ein Mikromovement. Dies ist eine kleine Handbewegung, die Du jederzeit ohne dass sie Deiner Umgebung auffallen muss, machen kannst.  Z.B. das Aneinanderfügen von  Daumen und Zeigefinger, das Öffnen der Faust, das Streichen über Deine Nase. Etwas, womit Du Dich gut fühlst.

Schließe dann Deine Augen und lenke Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Atem. Nun erinnere Dich an eine Situation, in der Du Dich richtig gut gefunden hast. In der Du Deine Großartigkeit erleben konntest oder in der Du Dich selber so richtig von Herzen gemocht hast.

Nun stelle Dir diese Situation vor Deinem inneren Auge noch mal so real wie möglich vor. Welche Geräusche konntest Du hören? Was hast Du gesehen? Wie hat sich Dein Körper angefühlt? Lass all die Eindrücke nochmal auf Dich wirken?

Und nun spüre diese Emotionen von damals so intensiv wie möglich! Lass all die Freude, den Stolz durch Deinen Körper fliessen. Bade förmlich darin!

Und während Du dieses Gefühl mit all seiner Kraft und Lebendigkeit spürst, mache das von Dir entwickelte Mikromovement.

Über dies regelmässig immer wieder ein. Mit der Zeit wird sich das Gefühl mit Deinem Mikromovement verknüpfen und es wird ausreichend sein, allein das Mikromovement zu machen um das gewünschte, positive Gefühl auszulösen.


Tröste Dich selber

Stell Dir bitte einmal vor, ein kleines Kind verletzt sich. Wie würdest Du reagieren?

Es kritisieren, warum es so böd war und ihm Vorhaltungen machen. Ihm sagen, dass es ihm recht geschieht, da es ja nicht aufgepasst hat? Oder ihm sagen, dass es sich nicht so anstellen soll?

Oder würdst Du es einfach erstmal in den Arm nehmen und trösten. Sanft die Tränen wegwischen und vielleicht sogar etwas Zauberpuste auf die Wunde blasen, damit es schneller heilt.

Und wie gehst Du mit Dir um, wenn Du Dich verletzt fühlst?

Wieviel Aufmerksamkeit und Trost lässt Du Dir selber zukommen? Es geht hier nicht darum, in Selbstmitleid zu verfallen, sondern darum, Deine Gefühle wahrzunehmen und entsprechend zu würdigen.


Erkenne Deine inneren Antreiber

So viele Menschen haben innere Antreiber entwickelt, die uns unbewusst immer wieder unter Druck setzen.

Diese 5 Antreiber heißen:

  • Sei stark!
  • Sei perfekt!
  • Mach es allen recht!
  • Beeil Dich!
  • Streng Dich an

Lässt man seine Antreiber unbewusst agieren, sorgen sie dafür, dass man ständig das Gefühl hat, ungenügend zu sein.
Abhilfe kann man mit sogenannten Erlaubern schaffen. Dies sind Sätze, die man sich immer dann, wenn der innere Antreiber uns wieder unter Druck setzt, bewusst macht.

Hier kannst Du Deinen persönlichen Antreiber identifiziern und den entsprechenden Erlaubersatz, welchen Du jederzeit so abwandeln kannst, dass er für Dich stimmig ist, herunter laden.

Klicke für den Antreibertest bitte hier


Entspanne Dich so oft wie möglich

Gönne Dir so oft wie möglich Zeiten der Entspannung.

Negative Gedanken über Dich versetzen Dich, Deinen Körper und Dein Bewusstsein in Stress.

Angst und Mangeldenken lösen in Deinem Körper chemische Reaktionen aus, die es sehr schwierig machen, neue Lösungswege zu gehen. Mehr Information dazu findest Du hier.

Eine geführte Meditation von mir,  um Dich zu entspannen und belastende Gefühle loszulassen findest Du hier.


Lobe Dich selber

Lobe Dich selber für all Deine kleinen und großen Erfolge. Wichtig ist hierbei, dass die meisten Menschen, die ich kenne, jeden Tag so viele tolle Dinge tun, aber sie für selbstverständlich erachten.

  • Wenn Du Dein Kind morgens mit einem „ich habe Dich lieb“ und einem Kuss in die Schule schickst, gibst Du einem anderen Menschen das Gefühl, geliebt zu werden und das ist unbezahlbar.
  • Wenn Du einen Kollegen unterstützt hast durch einen Tipp oder eine kleine Hilfestellung, hast Du einem Menschen gezeigt, dass er nicht alles alleine schaffen muss. Großartig!
  • Du hast heute Deine Wohnung aufgeräumt oder die Wäsche frisch gewaschen und damit dazu beigetrage, dass Du und vielleicht andere sich wohl fühlen. Wie schön!
  • Du hast die gestresste Verkäuferin angelächelt und sie hat sich verstanden gefühlt.

Gönne Dir einen liebevollen Blick auf all die vielen kleinen und großen Dinge, die Du jeden Tag vollbringst.

Hier ein wertvoller Tipp:

Lege Dir ein kleines Notizbuch zu und notiere jeden Abend vor dem Einschlafen, was heute alles gut war, was Du alles geschafft hast und für was Du dankbar bist. Achte bitte darauf, dass Du Dich nur auf die Dinge konzentrierst, die für Dich positiv waren. Kritisiere Dich nicht für die Dinge, die Du nicht erledigen konntest oder die nicht so verlaufen sind, wie Du es Dir gewünscht hättest. Somit lenkst Du Dein Unterbewusstsein in der Nacht auf die positiven Dinge und stärkst Dein Mindset für Erfolg und Selbstliebe.


Lerne, Dir selber zu vertrauen

Hilfreich ist es hierbei, keine allzu langen To-do-Listen für den jeweiligen Tag aufzustellen. Aber die Dinge, die Du Dir vornimmst, auch tatsächlich umzusetzen.

Dies bedeutet, dass Du z.B. zu Beginn nicht einen 5km Lauf auf Deine To-Do-Liste setzt, wenn Du noch nie gelaufen bist und dies eigentlich sehr ungern tust. Die Chance, dass Du Gründe findest, es dann nicht zu tun, sind recht groß. Fange mit übersehbaren Schritten an, Du wirst Dich großartig fühlen, wenn Du abends alle Dinge erledigt hast, die Du Dir vorgenommen hast und veränderst Dein Mindset entsprechend.


Verändere Deine innere Meckerstimme

Die innere Meckerstimme kannst Du entmachten, in dem Du sie z.B. in der Tonlage, in der Lautstärke oder visuell veränderst. Wenn das nächste Mal Dir Deine innere Stimme einreden möchte, dass Du etwas nicht kannst oder das Du nicht gut genug bist, dann stell Dir zuerst vor, Du hast einen Regler, mit dem Du die Lautstärke langsam auf Null drehst. Und dann probiere erstmal aus, was Dir am besten gelingt und die größte Wirkung auf Dich hat.

Lass die Stimme z.B. in der Tonlage von Mickey Maus sprechen oder lass die innere Stimme schrumpfen und stell Dir vor, wie sie vor Deinem inneren  Auge immer kleiner wird und Du von oben auf sie herabschaust.  Du kannst auch die Sprechgeschwindigkeit extrem verlangsamen. All dies führt dazu, dass Deine innere Meckerstimme ihre Wichtigkeit verliert und Du sie nicht mehr ernst nimmst und sie somit ihre Macht über Dich verliert.


Um Dir selber die Wertschätzung, Liebe und Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die Du verdienst hast, erinnere Dich immer wieder an eine sanfte und achtsame Haltung Dir selbst gegenüber.

Veränderungen passieren nicht von selber, sondern benötigen eine bewusste Entscheidung und einen aktiven Prozess. Warum das so ist, kannst Du in diesem Artikel nachlesen „Veränderungen und warum sie so schwer fallen“. klicke hier

Du möchtest Dich bei diesem Prozess unterstützen lassen und meine Inhalte, die darauf abzielen, Veränderungsprozesse erfolgreich und nachhaltig zu gestalten.

Dann besteht dafür die Möglichkeit  in meinen Onlinekurs  „Sage ja zu Dir!“ klicke hier.

Sehr gerne kannst Du mich über das Kontaktformular auf meiner Seite unter www.phoenix-zimmermann.de  kontaktieren, um einen Termin für ein kostenloses Informationsgespräch zu vereinbaren.

Ich wünsche Dir ganz viel Freude dabei, Dich in Dich selber zu verlieben und freue mich sehr über einen Kommentar von Dir

 

Deine Andrea Zimmermann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gelegentlich ein „Ströphchen heulen“

 

Wir leben in einer  Happy-Gesellschaft.

Wir sind immer alle gut drauf, sitzen strahlend in unsern flatternden Kleidchen auf Schaukeln, das Leben ist wunderbar und uns fällt alles leicht.

Nicht jammern, denn dann ziehen wir schlechte Ergebnisse an.

Positiv Thinking, dann wird alles gut.

Wenn das Leben Dir Zitronen schickt, dann mach Limonade draus…..

Aber es geht uns eben auch mal schlecht. Und es gibt kaum Menschen, die ohne Verletzungen durch´s Leben gehen.

Es gibt Tage, da läuft eben mal alles schief.

Du hast Dich wahnsinnig in etwas hinein gekniet und es will einfach nicht den Erfolg bringen, den Du Dir erhofft hast.

Es gibt Tage, da fällt das Marmeladenbrot eben fünfmal mit der Marmeladenseite auf den Boden.

Oder Du bist einfach mal schlecht drauf, keiner kann es Dir recht machen und alle sind eben gerade mal doof und gehen Dir auf die Nerven.

Du fühlst Dich überfordert und alles wächst Dir über den Kopf.

Und da gibt es noch die großen Krisen. Du wirst verlassen, verlierst Deinen Job, Du bemühst Dich so sehr um eine Veränderung, aber es will nicht gelingen…

Da sind diese schweren Gefühle, Angst, Trauer, Wut, Ohnmacht…..

Du erinnerst Dich an all die guten Ratgeber in denen steht: „erfolgreiche Menschen jammern nicht, sie sind lösungsorientiert und überlegen, wie sie das Beste aus dieser Situation machen können.“

Ja, das unterschreibe ich auch, aber erst als übernächsten Schritt.

Denn wenn Du jetzt ein gequältes Lächeln aufsetzt und so tust, alles wäre alles super und Dich tapfer bemühst  ein erfolgreiches  Mitglied der Happy-Gesellschaft zu sein, dann betrügst Du Dich selber, bist alles andere als authentisch und schadest Dir massiv selber.

Stelle Dir doch bitte mal vor, ein kleines Kind fällt hin und verletzt sich am Knie.

Was würdest Du tun?

Dem Kind sagen, dass es nicht so schlimm ist, das es tapfer sein soll, ein Indianer kennt keinen Schmerz, dass die Schmerzen wieder vergehen oder das die Wunde wieder verheilt ist bis es heiratet.

Das Kind möchte aber in den Arm genommen und getröstet werden. Es möchte, dass wir seine Schmerzen und sein Leid ernst nehmen.

Und genauso geht es auch unserem inneren Kind. Wenn wir Schmerzen haben, verletzt oder enttäuscht sind, dann will es mit all diesen Gefühlen wahrgenommen werden. Dann braucht dieses Gefühl Aufmerksamkeit und möchte nicht in die letzte Ecke unseres Bewusstseins verbannt werden.

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Wenn Du Deine schmerzhaften Gefühle unterdrückst

Du kannst Dir diese Gefühle auch wie einen Wasserball vorstellen. Du versuchst ihn unter Wasser zu drücken und dort zu halten,  musst dafür jedoch ständig eine enorme Menge an Energie aufwenden.

Und bist Du gerade mal abgelenkt und passt nicht auf, zack! fliegt Dir dieser Wasserball mit all der Kraft, die Du vorher aufgewendet hast, um ihn unten zu halten, um die Ohren.

Und dann bist Du Deinen Ängsten, Deiner Wut oder Deiner Hilflosigkeit plötzlich haltlos ausgeliefert und sie überrollen Dich.

Dein inneres Kind, das verletzte oder das wütende übernehmen die Kontrolle und lassen Dich Dinge tun oder sagen, die Du im nachhinein eventuell bereust und Dir zu allem Überfluss auch noch Schuldgefühle verursachen.

Den Schmerz zulassen

Eine liebe Freundin aus Düsseldorf hat dafür bei uns in der Familie den Begriff „ein Ströphchen heulen“ etabliert.

Diesen Schmerz und die Trauer zulassen, sich auf der Couch unter der Kuscheldecke einmuckeln, mit der traurigsten playlist, die Dein Smartphone zu bieten hat und mal richtig ausheulen. Sich mal richtig in dieses Mitgefühl, temporär auch gerne mal gepaart mit richtig dramatischen Selbstmitleid, hineinfallen lassen und solange heulen, bis alle Tränen weggeweint sind und nur noch ein leises Schniefen übrig bleibt.

Ohne Dich in der Geschichte, die Deine Gefühle ausgelöst haben, zu verlieren. Spüre einfach nur dieses Gefühl, nimm wahr, dass es weh tut, lass es richtig groß werden, nimm wahr, wo in Deinem Körper Du diesen Schmerz körperlich spürst. Einen Kloß im Hals, enge in der Brust, Druck im Magen……

Und nimm Dich dabei sanft und zart innerlich in den Arm. Gib Dir und Deinen Gefühlen all die liebevolle Aufmerksamkeit, die Du gerade so sehr brauchst. Lass all die Tränen aus Dir heraus bis Du Dich vollständig leer geweint hast.

Denn wenn Du diesen Gefühlen die Wertschätzung und Aufmerksamkeit schenkst, die sie brauchen, können sie sich verändern. Wenn Du durch diesen Schmerz hindurch gegangen bist, kannst Du wirkliche Veränderung zulassen und spüren. Der Schmerz wird leichter, der Kopf wird wieder frei und neue Gedanken können entstehen.

Nicht wahrgenommene Gefühle können Dich massiv schädigen

Verdrängst Du jedoch Deine traurigen, ängstlichen, wütenden Gedanken dauerhaft, können sie Dir ernsthaft schaden. Sie können Depressionen oder Burnout auf der seelischen Ebene auslösen oder Migräne, Magengeschwür oder Herzprobleme auf der körperlichen Ebene verursachen.

Sie werden alles versuchen, um von Dir wahrgenommen zu werden und die entsprechende Aufmerksamkeit zu erhalten.

Tue Dir selber einen Gefallen und gehe nicht den schweren Weg.

Gönne Dir diese Momente des Mitgefühls, schenke Deinen Gefühlen die so sehr gewünschte Aufmerksamkeit und erlaube Dir dadurch frei und lebendig zu sein.

Denn wenn Du Dir gelegentlich diese Zeiten des Fühlens gönnst, werden sich Deine Gefühle nicht mehr zu einem übergroßen Sumpf, der Dich zu verschlingen droht, aufstauen.

Ich wünsche Dir, dass Du Dir  sanft und mitfühlend das Mitgefühl gönnst, dass Dir gut tut und

„gelegentlich ein Ströphchen heulst“

Deine Andrea Zimmermann

Du möchtest mehr über meine Arbeit gefallen, dann freue ich mich über einen Besuch auf meiner Seite www.phoenix-zimmermann.de.

 

 

 

 

 

 

schlüssel

Erkenne Deine INNEREN ANTREIBER und befreie Dich von Ihnen

 

Wir alle haben sie, diese Stimmen im Kopf, die uns einreden, uns noch mehr anzustrengen zu müssen,

die uns Angst machen, unsere Meinung zu vertreten,

uns ständig zu noch mehr Eile antreiben

oder uns weiß machen, dass wir keine Schwächen zeigen und immer Stärke demonstrieren müssen.

Diese Stimmen können uns, wenn sie in einem vernünftigen Maße vorhanden sind,  in unserer Weiterentwickung unterstützen.

Sind sie jedoch zu sehr ausgeprägt, können sie sogar unsere Gesundheit gefährden.

Diese sogenannten inneren Antreiber haben wir in unserer Kindheit aus entsprechenden Überzeugungen oder häufig gehörten Aussagen entwickelt.

Aus  „ich bin nicht liebenswert, wenn ich micht so zeige, wie ich wirklich bin“ hat sich der innere Antreiber MACH ES ALLEN RECHT entwicklet.

Aus „Beeil Dich doch, trödel doch nicht so rum“ kann der Antreiber MACH SCHNELL resultieren.

Aufgrund ständiger Hinweisen auf Defizite oder Fehler kann der Antreiber SEI PERFEKT sehr gut gedeihen.

Und Sätze wie „Indianer weinen nicht“ haben sicherlich den inneren Antreiber SEI STARK bei vielen Menschen, besonders bei Jungen, manifestiert.

Dies sind nur Beispiele, aber stark ausgeprägte innere Antreiber verursachen viel Leid und Unglücklichsein. Denn es besteht keine Chance, es ihnen jemals recht zu machen. Egal wie sehr Du Dich anstrengst, es wird niemals genug sein, solange Du sie nicht veränderst.

Sie können sogar  zu Burnout oder Depressionen führen.

Doch Erlaubersätze können diese inneren Stimme nachhaltig verändern.

Setze sie ein, wenn Du merkst, dass Du Dich gerade selber wieder überholen möchtest oder nichts, was Du tust, gut genug ist.

Konsequent werden sie zu einem wesentlich entspannteren Umgang mit Dir selber und Deinen Fähigkeiten führen.

Denn es darf auch einfach mal einfach sein!

Klicke hier und teste wie ausgeprägt welcher Antreiber bei Dir ist

Sei es Dir wert und achte gut auf Dich, denn Du bist wunderbar.

Deine Andrea