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Warum Veränderungen so schwer sind

Wieso sind Veränderungen so verdammt schwer?

Wieso wünschen wir uns, bestimmte Bereiche in unserem Leben zu verändern, um erfolgreicher, glücklicher und zufriedener zu sein und warum gelingt es uns so oft nicht?

Oh ja, tief in uns, da wissen wir, dass so viel mehr möglich ist! Da sitzt diese Sehnsucht in uns, die sich immer wieder bemerkbar macht und die uns in bestimmten Momenten spüren lässt, dass wir so viel mehr sind,als wir in unserer derzeitigen Realität erleben!

Und wir denken uns, ok, jetzt drehen wir unser Leben, ab jetzt wird alles anders! Heute, genau heute fängt mein neues Leben an……..
Vielleicht motiviert uns unsere Begeisterung auch noch ein, zwei Tage und wir schmieden eifrig Pläne, sehen unsere Ziele in den schillerndsten Farben vor uns, fühlen uns voller Power und Vorfreude……

Und dann?

Dann setzen sich wieder unsere bisherigen Gewohnheiten durch. Dann denken, handeln und fühlen wir wieder so wie bisher

und nichts hat sich geändert!

Doch woran liegt das? Wieso verpufft all unsere wunderbare Energie ins scheinbare Nirgendwo?

Die Wissenschaft hat in den letzten Jahren Erklärungen dafür gefunden.

Zum einen sind unsere neuronalen Netzwerke dafür verantwortlich. Wir haben von Beginn an entsprechend unserer Erfahrungen neuronale Verbindungen geknüpft.
Haben wir schon sehr früh unsere Erfahrungen dementsprechend interpretiert, dass wir uns sagten, „ich bin nicht gut genug!“ oder „ich bin nicht liebenswert!“ haben wir in unserem Gehirn entsprechende neuronale Vernetzungen aufgebaut.

Und genau diese Überzeugungen sehen wir dann immer wieder in unserem Leben bestätigt!

Denn unser Gehirn ist in der Lage jede Sekunde etwa 400 Milliarden Informationsbits zu verarbeiten, allerdings nur 2000 bewusst. Bis Du jetzt den nächsten Satz liest, wird Deine bewusste Wahrnehmung sicherlich nicht darauf ausgerichtet sein, wie sich der Boden unter Deinen Füßen anfühlt. In dem Moment, in dem Du diesen Satz gelesen hast, wird Deine Aufmerksamkeit mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit zu Deinen Füßen gelenkt worden sein.

Genauso nimmst Du unglaublich viele Eindrücke um Dich herum nicht bewusst wahr, wie die Lufttemperatur, das Brummen des Kühlschranks, die Lichtreflexion neben Dir auf dem Tisch, denn ansonsten würde Dein System innerhalb kürzester Zeit „durchbrennen“ aufgrund zu vieler Informationen gleichzeitig.

Wie wird entschieden, welche 2000 Bits wir bewusst wahrnehmen?

Aufgrund Deiner bisherigen Erfahrungen hast Du entsprechende Filter entwickelt, die darüber entscheiden, welche Informationen für Dich notwendig und wichtig sind. Dein Gehirn ist evolutionär erstmal auf das Überleben ausgerichtet. Also werden Deine Filter so eingestellt sein, dass sie sich auf mögliche Gefahren ausrichtet, vor denen Du glaubst, Dich schützen zu müssen.
Und sie werden Dir immer wieder das bestätigen und zeigen, was Du tief in Dir bisher verankert hast. Deine Wahrnehmung bestätigt Dir die Richtigkeit Deiner Gedanken.

Jedoch ist das so, als ob Du eine Brille trägst, welche Dir aufgrund Deiner bisherigen Überzeugungen genau die Welt zeigt, die diesen entspricht.

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Und jeder Gedanke, der den bisherigen entspricht, verstärkt das neuronale Netzwerk und sorgt dafür, dass Du automatisch immer wieder mit denselben Gedanken, Gefühlen und Handlungen reagierst.

Ausserdem löst in Deinem Gehirn jeder Gedanke chemische Stoffe aus, die in Deinem Körper die entsprechenden Gefühle auslösen. Der Körper hat sich an diese chemischen Stoffe gewohnt, sie fühlen sich für ihn vertraut an. Selbst wenn Du die dazu gehörigen Gefühle als unangenehm empfindest und sie verändern möchtest.

Was passiert, wenn Du plötzlich beginnst, anders zu denken, zu fühlen und zu handeln?

Deinem Körper fehlen die entsprechenden chemischen Stoffe, die er gewohnt ist, zu erhalten. Du wirst Dich unwohl fühlen, bist sozusagen auf Entzug. Und Dein Körper wird Dir sagen:“Hey, hier stimmt was nicht. Wo ist mein gewohntes Gefühl, wo ist mein Unglücklichsein, was soll denn hier diese Lebensfreude? Wo sind meine entsprechenden Stoffe?“

Und kaum denkst Du wieder Deine bisher gewohnten Gedanken, stellt sich das vertraute Gefühl wieder ein. Das fühlt sich ein bißchen an wie nach Hause kommen. Die Welt ist wieder so, wie wir sie kennen, auch wenn das bedeutet, dass sie nach wie vor etwas grau und unbefriedigend ist.

Wenn Du Dir wirklich Veränderungen wünschst, dann ist es notwendig, über Deine bisherige Realität hinaus zu denken und zu fühlen. Es ist notwendig, solange neue Gedanken zu denken und die neuen Gefühle zuzulassen, bis Dein Körper sich daran gewöhnt hat. Wenn man dies konsequent durchführt, braucht man ca. 21 Tage um neue Vernetzung aufzubauen.

Denn aus Deinen bisherigen Denkmustern und den daraus resultierenden Gefühlen und Handlungen ist eine entsprechende Geisteshaltung entstanden. Und diese Geisteshaltung ist verantwortlich für die Realität, die Du in Deinem Leben immer wieder auf´s Neue verursachst.

Diese Geisteshaltung entspricht Deinem jetzigen SEIN. Und Dein SEIN ist verantwortlich für die Ergebnisse in Deinem Leben.

Sich eine Veränderung in seinem Leben zu wünschen, ist leider nicht ausreichend. Und auch nicht, sich wie wild für die entsprechenden Veränderungen abzumühen und sich anzustrengen kann nichts verändern, solange man die entsprechende Geisteshaltung verinnerlicht hat.

Doch wenn Du Dein innere Haltung veränderst und beginnst, entsprechend zu denken und zu fühlen als würdest Du bereits das gewünschte Leben führen, dann werden sich auch wirklich die Veränderungen einstellen, die Du Dir wünschst.

Deine Wahrnehmungsfilter werden sich verändern und mit einem Mal hast Du das Gefühl, die Welt um Dich herum hat sich verändert. Und mit einem Mal werden Dinge geschehen, die Du vielleicht als Wunder bezeichnen würdest, die aber nur die konsequente Entsprechung Deines neuen SEINS bedeuten.

Und dann beginnt es richtig Spaß zu machen!

Hier 7 Punkte, um die ersten Schritte zu Deinem neuen Selbst zu gehen:
  1. Werde Dir klar darüber, was Du wirklich willst.
  2. Triff eine klare Entscheidung für Dich.
  3. Identifiziere Deine bisherige Geisteshaltung, Deine Gedanken, Gefühle und Handlungen.
  4. Mache sie Dir in Deinem Alltag immer wieder bewusst und stoppe sie.
  5. Überlege Dir, welche Gedanken Du denken würdest, wenn Du bereits Dein neues Selbst wärst.
  6. Setze Dir Reminders, die Dich immer wieder bewusst an Dein neues Sein erinnern.
  7. Bleibe so lange dabei, bis sich Deine neuen Denkmuster etabliert haben.

Wenn Du intensiver damit arbeiten möchtest, kannst Du Dir hier meine 15 Fragen für Dich holen. Klicke hier.

Und wenn Du es wirklich ernst meinst, dann unterstütze ich Dich sehr gerne mit meinem Onlinkurs „TIME FOR CHANGE!“, in dem es genau darum geht, in 30 Tagen ein neues Selbst zu entwickeln und zu verinnerlichen, damit Du die Resultate in Deinem Leben bewirkst, die Du auch wirklich willst. Klicke hier.

Ganz herzliche Grüße

Deine Andrea Zimmermann

 

 

 

 

 

 

 

 

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