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Warum blaue Flecken zum Erfolg dazu gehören!

„Wenn jemand nicht selbst mitten in der Arena steht und riskiert, sich blaue Flecken zu holen, bin ich persönlich an seinem Feedback nicht interessiert!“

Ein wunderbarer Satz der US-Autorin Brené Brown.

Brené Brown hat über viele Jahre zu den Themen Scham, Verletzlichkeit und Mut geforscht.

Mich motiviert dieser Satz sehr, denn ich kann gar nicht anders als immer wieder in die Arena zu gehen. Meinen Mund aufzumachen und meine Meinung zu sagen, auch wenn sie nicht populär ist und mir auch schon oft genug geschadet hat. Meine Grenzen immer wieder weiter zu stecken und mich hinaus zu wagen.

Und ich habe mir dabei schon so manche „blaue Flecken“, wie Brené Brown die Verletzungen nennt, geholt.

Ich habe Dinge getan, die nicht wirklich klug waren bzw. deren Erfolg nicht wirklich vorhersehbar waren. Und mit manchen Dingen bin ich auch gescheitert. Doch ich habe auch Erfolge erlebt, die darauf zurückzuführen waren, dass ich nicht außerhalb der Arena geblieben bin. Das ich mich getraut habe, obwohl ich mir nicht sicher war. Obwohl auch Angst oder zumindest Befürchtungen mit im Spiel waren. Doch die Neugier war größer! Die Neugier, zu sehen, ob es tatsächlich so funktionieren kann, wie ich es mir vorstelle. Und der Wunsch, zu zeigen, dass immer noch mehr geht. Das Grenzen dafür da sind, sie zu überwinden.

Und ja, ich musste mich der Kritik stellen, wenn etwas nicht geklappt hat. Ich musste bestimmte Schritte überdenken und nachbessern.

Doch habe ich mir damals die Kritik derer zu sehr zu Herzen genommen, die ausserhalb der Arena gestanden haben. Die mir von ihrer sicheren Position aus erklärt haben, wie es besser gehen würde und was ich statt dessen tun sollte. Und ja, sie haben mich zeitweise ausgebremst und mich ins Zweifeln gebracht

Außerhalb der Arena zu stehen und es besser zu wissen ist so einfach.

Ein sehr schönes Beispiel sind hierfür aktuell die olympischen Spiele in Rio. Ich bewundere all diese Athleten so sehr, denn ich weiß, wieviel Anstrengung, Disziplin und wieviel Willenskraft dazu gehört, um sich hier mit den besten Sportlern der Welt messen zu können.

Mich berühren die Tränen eines Philip Heintz, der im Lagenfinale zwar die deutsche Bestzeit geschwommen ist, aber „nur“ Platz 6 belegt hat. Dessen großer Traum es seit so langer Zeit war eine olympische Medaille zu gewinnen. Der so viel investiert hat in diesen Traum und nun erstmal gescheitert ist. Der sich nicht scheute, seine Enttäuschung öffentlich zu zeigen und zu seinen „blauen Flecken“ stand. Doch sicherlich wird er weiter machen und sich seine Medaille in 4 Jahren holen. Zumindestens wünsche ich ihm das von ganzem Herzen.

Mein 16-jähriger Sohn ist Leistungsschwimmer und hat dieses Jahr die bayerischen Jahrgangsmeisterschaften gewonnen. In 8 Jahren möchte auch er an den olympischen Spielen teilnehmen. Doch um dies zu erreichen, gehört es dazu, 9x die Woche zu trainieren, d.h. auch morgens schon um 5.45 Uhr vor der Schule ins Becken zu springen und 1 1/2 Stunden seine Bahnen zu ziehen. Es gehört dazu, immer wieder auf ein Neues seine eigenen Leistungsgrenzen zu überwinden. Beim Schwimmen spricht man von der sogenannten „Kotzgrenze“, d.h. dann wenn Du eigentlich nicht mehr kannst, weiter zu machen. Auch dann, wenn Du eigentlich keine Lust hast, ins Training zu gehen und jedes Training so zu schwimmen, als ob es das wichtigste Training Deiner Laufbahn wäre. Und das alles ohne eine Garantie zu haben, dass sich all das auch auszahlt. Ohne zu wissen, ob nicht bei den entscheidenden Wettkämpfen die entsprechenden Zehntelsekunden fehlen werden.

Und dann gibt es da die anderen, die gemütlich auf der Couch sitzen und die Bemühungen der Sportler kommentieren. Die urteilen, kommentieren und jede Menge Ratschläge haben, wie es besser gehen würde.

Vielleicht fragst Du Dich jetzt, was das mit Dir zu tun hat.

Auch außerhalb des Leistungssports begegnen uns immer wieder Menschen, die sich nicht in die Arena wagen und kein Risiko eingehen, aber sehr gut wissen, wie es eigentlich gehen würde. Die sich entspannt in die 2. Reihe zurückziehen und die entsprechende Verantwortung von sich weisen.

Diese Menschen sind sehr gut darin, Bedenken zu äußern, warum etwas nicht klappen wird oder Gründe zu finden, warum Deine Ziele nicht realistisch sind.

Erfolgreiche Menschen ziehen Menschen an, die es theoretisch besser wissen

Menschen, die sich auf etwas Neues konzentrieren, die neue Wege einschlagen oder sich mutig aus ihrer Komfortzone heraus wagen, werden fast immer mit diesen Kommentaren aus der 2. Reihe behelligt.

Doch wie sehr wir uns von diesen Menschen beeinflussen lassen, liegt an uns. Wieviel Raum geben wir Menschen, die selbst dieses Risiko scheuen und nicht den Mut aufbringen, sich dem möglichen Scheitern zu stellen. Die nicht die Gefahr in Kauf nehmen, sich blaue Flecken zu holen, die nicht bereit sind über die sogenannte „Kotzgrenze“ zu gehen.

Denn Erfolge geschehen dann, wenn wir uns unsere Ängste uns Zweifel ansehen und trotzdem weiter machen. Wenn wir dann, wenn wir eigentlich das Gefühl haben, am Ende zu sein, uns motivieren und den nächsten Schritt machen. Wenn wir trotz der Zweifel diesem Funken in uns, der uns immer wieder sagt, „Du schaffst das!“ Raum geben und ihm vertrauen.

  • Wenn Du blaue Flecken hast, dann nimm Dir die Zeit und lass sie heilen.                                   (Wenn Deine Zweifel gerade zu viel Raum einnehmen, hilft Dir meine Meditation „Licht und Schatten“ aus meinem Onlinekurs „TIME FOR CHANGE“.            Klicke hier um sie zu erhalten.
  • Wenn Du gescheitert bist, überprüfe Dein Mindset und arbeite an Deinen verinnerlichten Überzeugungen, so dass sie mit Deinen Zielen übereinstimmen.
  • Hole Dir Rat bei den Menschen, die Deine Ziele bereits erreicht haben.
  • Entwickle eine Vision, die so bunt und schillernd ist, dass sie Dich magisch anzieht.
  • Entwickle wenn nötig, dass entsprechende Selbstbewusstsein, um Deine Ziele zu erreichen. (hier findest Du 5 Tipps von mir, um Dein Selbstbewusstsein zu stärken)
  • Verurteile Dich nie für Deine Fehler sondern sehe sie als Chance, Deine Möglichkeiten weiter zu optimieren.
  • Gestatte niemanden, Deine Ziele und Wünsche abzuwerten.

Verliebe Dich in Deine Wünsche und Ziele und schenke Ihnen Deine ganze Aufmerksamkeit, denn es ist Dein Leben, es sind Deine blauen Flecken und es sind Deine Erfolge. All das gehört zu Dir und macht Dich zu dem einzigartigen Menschen, der Du bist.

Deine Andrea Zimmermann

P.S. Wenn Du mehr über meine Arbeit erfahren möchtest, freue ich mich über einen Besuch auf meiner Seite www.phoenix-zimmermann.de

 

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