birds-217591_1920

4 Schritte, wie Du Dein wahres Potential entfalten kannst

Ein Bauer ging über seine Felder spazieren und fand ein Adlerei, dass aus einem Nest gefallen war. Er nahm dieses Ei mit und legte es zu den anderen Eiern in seinem Hühnerstall.

Nach einiger Zeit schlüpfte der Adler und wuchs zwischen all den anderen Küken auf. Er war zwar wesentlich größer, aber das fiel nicht weiter auf.

Dieser Vogel ging in den Hühnerkindergarten, in die Hühnerschule und lernte all die Dinge, die für ein Huhn wichtig waren. Und er dachte, er sei auch ein Huhn.

Das Highlight jeden Tages war, wenn sie hinaus auf den Hof konnten und dort an der frischen Luft nach ihren Körnern pickten.

Eines Tages blickte der Adler hinauf und sah eine majestätische Gestalt weit oben am Himmel.

Eine große Sehnsucht erfüllte ihn und erfragte die Hühner: „Wer ist das, dort oben?“

„Das ist der Adler, der König der Lüfte!“

Der Vogel breitete seine gewaltigen Flügel aus und betrachtete sie. „Wieso fliegen wir eigentlich nicht?“ „Wir sind Hühner, wir können nicht wirklich fliegen!“

An einem besonders schönen Tag vergaß der Adler für einen kurzen Augenblick, dass er ein Huhn ist und ganz selbstverständlich erhob er sich in die Lüfte. Er genoss den Flug und für einen kurzen Augenblick war sein Kopf leer, frei von allen Gedanken. Er fühlte sich großartig.

Doch dann fiel sein Blick nach unten und er erschrak ganz fürchterlich. All die anderen Hühner waren nur noch kleine Punkte am Boden und ihm fiel ein, dass er doch nur ein Huhn ist, dass gar nicht wirklich fliegen kann.

Ganz schnell landete er wieder auf dem sicheren Boden und lebte fortan sein gewohntes Hühnerleben. Und all die anderen Hühner sagten ihm: „Wir sind eben Hühner, Hühner haben andere Aufgaben und eine andere Bestimmung!“

Der Adler lebte den Rest seines Lebens ein braves Hühnerleben und wenn er manchmal wieder die Sehnsucht tief in sich spürte, hörte er die Stimme in seinem Kopf, die ihm sagte, „sei nicht verrückt, Du bist ein Huhn und Hühner fliegen nicht!“

In den letzten Minuten seines Lebens spürte der Vogel nochmal diese Sehnsucht und dachte sich: „Als Adler hätte man geborgen werden müssen!“

so viele Menschen sind zu Hühnern erzogen worden

Doch im Herzen, ganz tief in ihnen, wissen sie, dass sie eigentlich Adler sind. Und genau dieses Wissen macht viele Menschen unglücklich.

Diese Sehnsucht, dass eigentlich viel mehr möglich wäre, wenn man sich nur trauen würde, die Flügel auszubreiten und zu fliegen. Und viele versuchen es sogar mal ganz sachte. Doch dann, wenn sie ein wenig Luft unter ihren Flügeln spüren und sich ein paar Meter über dem Boden befinden, blicken sie nach unten, sehen die Hühner und bekommen Angst. „Wer bin ich denn, dass ich glauben könnte, ein Adler zu sein?“ Wie vermessen! Und ganz schnell fliegen sie wieder zurück auf den sicheren Boden.

Womöglich sagen die anderen Hühner auch noch zu ihm, „Wir haben es Dir doch gleich gesagt, Du bist ein Huhn!“

Wie sieht Dein persönlicher Hühnerhof aus?

  • Lebst Du Deine Talente nicht, weil Du glaubst, nicht gut genug zu sein?
  • Lebst Du in Beziehungen und hälst an ihnen fest, obwohl sie Dir nicht gut tun?
  • Bleibst Du in Deinem Job weit hinter Deinen Möglichkeiten zurück, obwohl Du weißt, dass Du mehr kannst?
  • Hast Du Träume, traust Dich aber nicht, sie zu verwirklichen?

4 Schritte, um vom Huhn zum Adler zu werden

1.Erkenne, welche Überzeugungen Du verinnerlicht hast, die Dich glauben machen, ein Huhn zu sein.

Welche Gedanken kommen Dir ganz automatisch, wenn Du Deine bisherige Komfortzone verlässt? Welche Gefühle werden dadurch ausgelöst? Wer hat Dir diese Überzeugungen glaubhaft vermittelt? War das ein Huhn oder ein Adler?

2. Die bisherigen Überzeugungen abbauen

Achte bewusst darauf, welche Gedanken Du automatisch immer wieder denkst und wie sehr sie Deinen bisheringen Überzeugungen entsprechen. Sind sie hilfreich, machen sie Dir Mut oder schränken sie Dich eher ein.

Wenn Du bemerkst, dass Du wieder in Deiner gewohnten Denkschleife gelandet bist, dann verändere sie bewusst.

Sage STOPP und richte Deine Gedanken bewusst auf hilfreiche, unterstützende Inhalte aus.

Desto häufiger Du Deine limitierenden Gedanken nicht mehr denkst, desto weniger werden Deine bisherigen neuronalen Autobahnen genutzt und bilden sich zurück.

3.Entscheide Dich bewusst, was und wie Du über Dich denken möchtest

Wie möchtest Du über Dich selber denken? Welche Gedanken unterstützen Dich dabei, dem Adler in Dir mehr Raum und Möglichkeiten zu bieten?

Ich habe Dir hier einige Affirmationen zusammengestellt, die Dich genau dabei unterstützen.Du kannst sie als Reminder nutzen, um Dich immer wieder daran zu erinnern, auf was Du Deine Gedanken ausrichten möchtest.  Klicke bitte hier um Deine Affirmationen zu erhalten.

Denn jetzt geht es darum, neue neuronale Autobahnen aufzubauen, die Dich dabei unterstützen, an Dich selber zu glauben. Die statt Selbstzweifel das Selbstvertrauen in Dir mehr und mehr aufbauen.

4.Beginne wie ein Adler zu denken, zu fühlen und zu handeln

Beginne ganz konsequent, neue Denkgewohnheiten zu etablieren.

Wie würdest Du als Adler denken, fühlen und handeln? Was wäre alles möglich, wenn Du beginnst, an Dich selber zu glauben?

Male es Dir in Deinen Gedanken immer wieder aus und achte darauf, wie gut Du Dich fühlst.

Dein Unterbewusstsein kann nicht zwischen Fiktion und Realtität unterscheiden. Deswegen ist es so hilfreich, Deine Vision so lebendig wie möglich zu machen. Mit jedem Visionieren wirst Du mehr und mehr tatsächlich zum Adler.

Wenn Du mehr über meine Arbeit erfahren möchtest, dann freue ich mich über einen Besuch auf meiner Seite www.Phoenix-Zimmermann.de

Warst Du nicht lang genug Huhn?

Ich wünsche Dir eine wunderbare Zeit mit ganz vielen großen und freien Momenten

Deine Andrea Zimmermann

person-1357485_1920 - klein

und plötzlich darf es leicht gehen…..

was glaubst Du, würde passieren, wenn Du all Deine Ängste, Deine Selbstzweifel und all die begrenzenden Überzeugungen von ganzem Herzen als unbegründet erkennen würdest und einfach loslässt?

Stell Dir einfach mal vor, all Deine negativen Gedanken und Überzeugungen über Dich befänden sich in einem Rucksack, den Du auf Deinem Rücken trägst.

Spüre mal nach, wie schwer die Träger auf Deinen Schultern liegen.

Mit wieviel Balast gehst Du durch Dein Leben? Spür mal rein, wieviel Energie Dich das kostet. Wie unglaublich anstrengend das ist.

Und genau diese Gedanken und Überzeugungen spiegeln sich in Deinem Leben immer und immer wieder auf´s Neue wieder.

Denn wir erschaffen mit unseren Gedanken und Gefühlen unsere Realität. Vielleicht ist dieses Konzept neu für Dich, vielleicht hast Du es aber auch schon mal gehört, aber hast es bisher nicht wirklich für Dich nutzen können.

Wenn Du Dir mal einen wirklich ehrlichen Blick auf Dein Leben gönnst, kannst Du dann erkennen, dass die bisherigen Ergebnisse exakt Deinen verinnerlichten Überzeugungen über Dich entsprechen. Nicht Deinen bewussten Wünschen, sondern dem, was Du wahrscheinlich schon sehr früh als Selbstbild entwickelt hast.

Was glaubst Du tatsächlich verdient zu haben.

  • Welchen Glauben hast Du entwickelt, wie sehr Du für Deine Wünsche kämpfen musst?
  • Wieviel Liebe und Anerkennung glaubst Du, verdient zu haben? Oder mußt Du dafür etwas tun und ständig beweisen, wie liebenswert Du bist?
  • Wieviel Wertschätzung lässt Du Dir selber zukommmen? Wie gut kümmerst Du Dich um Dich selber, einfach weil Du es wert bist?
  • Welche Sehnsüchte hast Du tief in Dir begraben, weil Du nicht daran glaubst, sie verwirklichen zu können?
  • Welche Kompromisse gehst Du in Beziehungen ein, weil Du Dich mit der Wolke 4 zufrieden gibst, da Du nicht  glaubst, Wolke 7 verdient zu haben?
  • Welche Schuldgefühle hast Du entwickelt und wieviel Energie wendest Du auf, um sie zu kompensieren?
  • Wie oft findest Du Erklärungen und Entschuldigungen für das Verhalten der anderen und nimmst immer wieder in Kauf, verletzt zu werden?
  • Wieviel Schönheit kannst Du in Dir selber erkennen oder richtet sich Dein Blick immer wieder eher auf Deine angeblichen Mängel?

Und was wäre, wenn Du diesen Rucksack einfach einmal ablegen würdest…..

Wenn Du wirklich erkennen würdest, dass all diese negativen Gedanken über Dich nicht der Wahrheit, sondern nur Deiner Interpretation vergangener Erfahrungen entsprechen.

Das Du die Reaktionen Deiner Umwelt schon sehr, sehr früh persönlich genommen hast und aufgrund deren Urteile und Werte ein entsprechendes Selbstbild entwickelt hast.

Aber sagen ihre Urteile und Werte, ihr Mangel an Liebe und Wertschätzung nicht viel mehr über sie aus, als über Dich.

Welches Selbstbild hättest Du entwickelt, wenn Du von Deinem ersten Tag an erfahren hättest, wie wunderbar Du bist. Das Du bedingungslos geliebt wirst und einen tiefen Glauben an Deine eigenen Fähigkeiten entwickelt hättest.

Du wärst der selbe Mensch mit dem selben Potential. Nur der Glaube an Dich sähe anders aus.

Und dieser Glaube ist dafür verantwortlich, was Du in Deinem Leben erschaffst. Diesen bisher entwickelten Glauben siehst Du in Deinem Leben immer und immer wieder verwirklicht.

Er zeigt sich in Deinen Gedanken, Deinen Gefühlen und Deinen Handlungen.

Doch dieser Glaube hat nichts, aber auch gar nichts mit Deinen tatsächlichen Möglichkeiten zu tun. Dieser Glaube zeigt nur, welche Interpretationen Du aufgrund Deiner Erfahrungen verinnerlicht hast.

Und wenn Du diesen Rucksack einfach ablegen würdest und zulassen könntest, Deine wahren Möglichkeiten zu sehen. Wenn Du Deine wahre Größe und Schönheit erkennst.

Kannst Du spüren, wie leicht es mit einem Mal gehen darf?

Was wäre dann alles möglich?

  • Wenn Du erkennen würdest, dass all die Dinge, die Du aufgrund Deiner bisherigen Überzeugungen in Dein Leben gezogen hast, nicht Deinen wahren Möglichkeiten entsprechen.
  • Wenn Du morgens aufwachst und Dich auf den kommenden Tag freust, weil Du Dich in Dir geborgen fühlst.
  • Wenn Du nicht mehr an Dir zweifeln, sondern einfach die Dinge tun würdest, die Du wirklich gerne machen möchtest. Weil Du an Dich selber glaubst und weißt, dass Du in jede neue Aufgabe hineinwachsen kannst.
  • Wenn Du keine Angst mehr hättest zu scheitern, sondern Misserfolge mit einem entspannten Schulternzucken abtun könntest, um Dich dann voller Vorfreude einer neuen Lösung zu zuwenden.  So wie es Thomas Alva Edision getan hat: „Von jeder der 200 Glühbirnen, die nicht funktionierten, habe ich etwas gelernt, was ich für den nächsten Versuch verwenden konnte.“
  • Wenn Du Dir in Gesprächen keine Gedanken mehr über die Wirkung Deiner Person oder des Inhalts mehr machen würdest, sondern einfach Du selber sein könntest, das Gespräch genießt und Deine Aufmerksamkeit ganz auf Dein Gegenüber richten würdest.
  • Wenn Du, ohne Dir den Kopf darüber zu zerbrechen, ein klares, eindeutiges aber charmantes Nein formulieren könntest, weil Du Dir gar keine Gedanken darüber machen mußt, ob es legitim ist, auf Deine eigenen Bedürfnisse zu achten.
  • Wenn Du Deine Aufmerksamkeit nicht mehr auf Menschen richtest, die Dir nicht gut tun, sondern sie liebevoll aus Deinem Leben entlässt.
  • Wenn Du Dich voller Tatendrang und Vorfreude auf Deine Ziele und Wünsche fokussierst und Dich von Hindernissen nicht abhalten lässt, da Du weißt, dass Du über das nötige Potential verfügst und Dir selber vertraust.

Und mit einem Mal gehen Türen auf, an denen Du vielleicht seit vielen Jahren bereits vergeblich gerüttelt hast.

Plötzlich kannst Du Anerkennung und Wertschätzung von anderen genießen, weil sie Deinem Inneren entsprechen.

Stress und Anspannung können sich auflösen und Raum für Kreativität und Schaffenskraft entsteht.

Kannst Du den Unterschied spüren? Kannst Du die Leichtigkeit fühlen?

Doch wie ist es möglich, diese schon so lange verinnerlichten Überzeugungen zu verändern, die Du in den 95% Deines unbewussten Bewusstseins abgespeichert hast.

Automatisch landest Du immer wieder bei den selben Gedanken, die immer selben Gefühle auslösen und somit immer wieder die selbe Realität entstehen lassen.

Wie oft vertiefst Du Dich immer wieder gedanklich in die selben alten Geschichten und löst damit immer wieder die selben Gefühle in Dir aus. Und erschaffst somit  wieder und wieder die selbe Wirklichkeit.

Du fühlst Dich wie gefangen in Deinen bisherigen Lebensumständen und verbrauchst all Deine Energie in diesem Zustand des Überlebensmodus. Wie Du vom Überlebensmodus in den Gestaltungsmodus wechseln kannst, kannst Du hier nachlesen.

Wie oft reden Dir all diese belastenden Gedanken und Glaubenssätze ein, dass Du etwas nicht kannst, das Du nicht gut genug bist und es erst gar nicht probieren brauchst….

Doch wie kannst Du Dein wahres Potential befreien und Dich von Deinen nicht mehr nützlichen Überzeugungen trennen?

  1. Erkenne, was Du bisher über Dich geglaubt hast und lass los, indem Du es Dir bewusst machst, die bisherigen Gedankenmuster unterbrichst und somit Raum für neue Überzeugungen schaffst, die Dich bei Deinen wirklichen Wünschen und Zielen unterstützen.
  1. Richte Dich auf Dein neues, erwünschtes  Ich aus, indem Du Deine Gedanken bewusst immer und immer wieder auf die Ergebnisse ausrichtest, die Du wirklich erleben willst. Somit veränderst Du Dein Selbstbild und entwickelst den entsprechenden Glauben an Dich und immer mehr Leichtigkeit kann sich in Deinem Leben zeigen.

Und so können sich in Deinem Leben Veränderungen einstellen, die Du wirklich willst und nicht mehr Deinen unbewussten, bisherigen Überzeugungen entsprechen.

So oft erlebe ich in meinen Seminaren, wie mit einem Mal Dinge geschehen, die die neue Leichtigkeit der Teilnehmer wunderschön aufzeigen. Die wie ein Wunder anmuten, jedoch die logische Konsequenz der neuen Gedanken, Gefühle und Handlungen  sind.

Wieviel Leichtigkeit würdest Du gerne in Deinem Leben zulassen, in dem Du Deine verinnerlichten Überzeugungen transformierst und somit die Ergebnisse entsprechend veränderst.

Ich weiß, wie schwierig es ist, die gewohnten Denkmuster aufzulösen und bewusst seine Denkmuster neu auszurichten. Besonders solange die Umstände noch dieselben sind.

Wenn Du direkt anfangen möchtest, mit Deinen Überzeugungen zu arbeiten, dann kannst Du das mit diesen 15 Fragen tun. Klicke hier.

Ich wünsche Dir, dass Du Deinen Balast ablegen kannst und frei und unbeschwert Dein Leben genießen kannst.

Das Leben ist wunderbar

Deine Andrea Zimmermann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

girl-56683_1280

Wenn die Wurzeln fehlen – wird das Fliegen schwierig…..

Wenn Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln – wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel…..

Heute habe ich in einem Blogartikel mal wieder gelesen, wie wichtig es ist, den eigenen Eltern zu vergeben, denn sie haben es ja nur gut gemeint und eben nicht besser gewusst.

Ja, sicherlich ist es gut zu vergeben und keinen alten Groll mit sich herumzutragen. Doch dieses vergeben kann man nicht erzwingen. Denn wenn man versucht zu vergeben, obwohl die alten Verletzungen und die daraus entstandenen Glaubenssätze und verinnerlichten Überzeugungen noch nicht transformiert wurden und nicht heilen konnten, schaden wir uns mit dieser Form der Vergebung.

Das ist, wie wenn man über eine nicht gesäuberte Wunde einen Verband anlegt. Die Wunde schmerzt weiter und kann nicht heilen.

Denn wie oft haben Kinder bereits ihren Eltern vergeben und ihr Verhalten unbewusst gerechtfertigt. Kinder lieben ihre Eltern, egal wie sie sich verhalten.

Denn die Bindung zu den Eltern ist für Kinder überlebenswichtig. Wenn meine Eltern mich nicht beschützen, mich nicht behüten, wer soll es denn dann tun. Dann bin ich alleine und total verlassen auf dieser Welt.

Also idealisieren wir unsere Eltern, denn wenn wir erkennen müssten, dass unsere Eltern uns verletzen und uns nicht die Wertschätzung, Sicherheit und Geborgenheit bieten, nach der wir uns so sehr sehnen, dann müssten wir diese rießige Wut in uns spüren und würden Gefahr laufen, sie zu verlieren.

Die Schuld liegt immer bei mir

Also ist es für das Kind sicherer, sich selbst die Schuld zu geben. „Ich bin nicht gut genug, deswegen verhalten sie sich so.“

  • Wenn ich mit Liebesentzug bestraft werde, dann bin ich nicht liebenswert genug.
  • Wenn ich nur für Erfolge Aufmerksamkeit erhalte, dann liegt es eben an mir, mich noch mehr anzustrengen.
  • Wenn meine Bedürfnisse nicht erkannt oder abgetan werden, dann liegt es daran, dass ich es nicht wert bin.
  • Wenn sie keine Zeit für mich haben, dann bin ich nicht wichtig genug.
  • Wenn ich ihre Erwartungen nicht erfülle, habe ich es auch nicht verdient, geliebt zu werden.

Wenn aus Kindern Erwachsene werden

Ich habe in meinen vielen beruflichen Jahren, aber auch privat, zu viele verletzte, innere Kinder erlebt, die sich damit abmühen, Entschuldigungen für ihre Eltern zu finden.

Zu viele Erwachsene, die sich noch immer mit ihren in der Kindheit erworbenen Überzeugungen herumquälen und sich unsäglich anstrengen, um endlich zu zeigen, dass sie doch gut genug sind. Um endlich von diesem Etiket „mangelhaft“ erlöst zu werden und sich selber endlich als richtig und gut genug wahrnehmen zu können.

Das fatale an diesen verinnerlichten, oft unbewusseten Überzeugungen ist, dass wir sie immer und immer wieder in unserem Leben bestätigt sehen. Das Gesetzt der Anziehung sorgt dafür, dass wir das, was wir tief in uns als innere Wahrheit abgespeichert haben, in unser Leben ziehen. Unabhängig von unseren bewussten Wünschen.

Und was passiert, wenn wir den Eltern vergeben und Gründe dafür finden, dass sie keine Zeit für uns hatten, weil andere Dinge wichtiger waren. Wenn wir schon früh gelernt haben, dass unsere Bedürfnisse nicht legitim waren und wir uns am Riemen reißen sollten. Wenn von uns verlangt wurde, uns anzupassen und den Ansprüchen der Umwelt gerecht zu werden, um dem Ansehen unserer Eltern nicht zu schaden.

Wenn wir selber nicht anerkennen, dass wir verletzt wurden und uns weiter die Schuld geben dafür, dass wir nicht so funktionieren, wie es von uns erwartet wird, dann werden wir einem unglaublich wichtigen Teil in uns nicht gerecht.

Das kleine Kind ist noch da

Diesem kleinen verletzten Kind in uns, dass wir noch immer in uns tragen.

Wenn wir vergeben und entschuldigen, ohne das wirklich etwas heilen konnte, verletzen wir selber unser inneres Kind auf ein Neues. Genauso, wie es das damals erlebt hat. Diese Verletzungen wurden von niemanden gesehen und als relevant eingestuft.

Mit diesem Schmerz war das kleine Kind alleine und fühlte sich ausgeliefert. Schutzlos gegenüber den Menschen, deren Aufgabe es eigentlich gewesen wäre, es zu beschützen und zu behüten.

Wenn wir vergeben, ohne den Schmerz des inneren Kindes zu würdigen, wird das innere Kind wieder übersehen und übergangen. Wieder sind die Eltern wichtiger und das Kind bleibt wieder sich selbst überlassen.

Doch jetzt als Erwachsener hat man die Möglichkeit, dem inneren Kind all das zu geben, was es damals vermisst hat. Jetzt können wir ihm den Trost, die Geborgenheit und die Wertschätzung geben, die es braucht.

Und wenn das innere Kind sich sicher fühlen kann, sich gesehen und angenommen fühlt, dann kann es uns unglaublich viel Energie, Lebenskraft, Freude  und Kreativität schenken.

Und dann, wenn die Verletzungen gesehen wurden, wir dem inneren Kind den Raum, die Aufmerksamkeit und die Anerkennung geben, die es verdient hat, dann können die bisherigen Überzeugungen als das erkannt werden, was sie waren. Eine falsche Interpretation. Denn es lag nie an dem kleinen Kind.

Und dann kannst Du erkennen, wie großartig Du tatsächlich bist. Wie liebenswert und fähig.

Verantwortung übernehmen

Es geht mir hier nicht darum, Eigenverantwortung abzugeben und die Schuld für alles den Eltern in die Schuhe zu schieben. Doch wenn die Verletzungen aus der Kindheit nicht heilen konnten, ist es ein ständiger Kampf um diesen Schmerz von damals nicht mehr spüren zu müssen.

Gerade hier beginnt die Eigenverantwortung, sich seinen Verletzungen zu stellen, diesen Schmerz tatsächlich zu spüren und nicht zu versuchen, ihn unter Süchten und Ablenkungen zu verstecken. Ihn nicht weiter zu verdrängen, um dann immer wieder auf ein Neues von ihm überrascht zu werden. Sich nicht immer und immer wieder in unangenehmen Situationen wie die 4-jährige zu fühlen. Ohnmächtig und hilflos.

Nicht zu resignieren und in diesen uralten Überzeugungen zu verharren.

Denn solange Du diese Überzeugungen in Dir trägst, wirst Du immer wieder in neuen Situationen damit konfrontiert werden.

Und deswegen ist es so wichtig, zuerst zu erkennen, dass dieses Kind verletzt wurde. Und auch die Wut zuzulassen und nicht die Abkürzung nehmen zu wollen, in dem man zu früh vergibt und  verzeiht und wieder die Verantwortung für die eigenen Eltern übernimmt.

Denn es geht um Dich. Es darf Dir gut gehen und Du darfst Dich lieben, so wie Du bist.

Und Dein inneres Kind braucht Dich und Deine Achtsamkeit. Gib Deinem Kind die Wichtigkeit, die es schon immer verdient hat.

Und dann kann wahre Vergebung geschehen, die allen gerecht wird.

Hier findest Du eine wunderbare Meditation von Veit Lindau für Dein inneres Kind.

Und hier habe ich Dir 5 Übungen für Dein inneres Kind zusammengestellt, die Du Dir herunterladen kannst.

Und wenn Du mehr über meine Arbeit erfahren möchtest, freue ich mich über einen Besuch auf meiner Seite www.phoenix-zimmermann.de

Beginne heute damit, Dir Deine Wurzeln selber zu geben, damit Du endlich fliegen kannst.

Deine Andrea Zimmermann

 

boy mittel

Wenn Liebe fehlte…….und wie Du Dich in Dich selber verlieben kannst

 

Der Glaube an uns selber ist die wichtigste Vorraussetzung um ein erfolgreiches, glückliches und erfülltes Leben zu führen.

Denn wenn wir nicht an uns selber glauben und uns nicht selber als bedingungslos liebenswert und fähig betrachten, dann wird es schwer in unserem Leben die Dinge zu erleben, die wir uns so sehr wünschen.

Doch wie entwickeln wir diesen Glauben an uns selber?

Unter idealen Bedingungen bist Du in Deiner Familie mit unendlich viel Liebe aufgewachsen und Dir wurde immer wieder Mut gemacht, an Dich und Deine Fähigkeiten zu glauben.

Du hast erlebt, dass Du geliebt wirst, auch wenn Du mal einen Fehler machst. Du hast erlebt, dass Deine Familie sich mit Dir über Deine Erfolge gefreut hat und Dich stets ermutigt hat, den nächsten Schritt zu wagen…..

Doch so viele, viel zu viele wachsen anders auf…..

In all meinen vielen Seminaren konnte ich immer wieder beobachten, wer erfolgreich seinen Weg geht und zufrieden ist mit seinem Leben. Sie setzen sich Ziele und erreichen sie, sie wünschen sich liebevolle Beziehungen und sie erleben sie. Diesen Menschen scheint alles so leicht zu fallen. Das Leben dieser Menschen ist nicht frei von Schicksalschlägen, aber sie gehen wesentlich leichter damit um und finden neue Wege, die sie auch wieder glücklich machen.

Und es gibt die Anderen, die sich abmühen und sich so sehr anstrengen. Die sich bemühen, alles richtig zu machen und trotzdem auf der Stelle stehen bleiben. Die immer wieder mit den selben Themen konfrontiert werden und auf die bisherige Art und Weise nicht in der Lage sind, eine wirkliche Veränderung herbei zu führen.

Ich gehörte lange Zeit zu der zweiten Gruppe.

Wie sehr habe ich gekämpft, wie sehr habe ich mich bemüht, es allen recht zu machen……. und dann gab es immer wieder kleine Lichtblicke, immer wieder die Momente, in denen ich dachte, jetzt endlich habe ich es geschafft. Jetzt wird alles anders….

Doch es hat nicht lange angehalten und meine altbekannten Themen holten mich wieder ein und konfrontierten mich auf ein Neues mit einem Mix aus Hoffnungslosigkeit, Resignation, Traurigkeit und auch Wut.

Meine Wut und mein Nichtakzeptieren dieser bisherigen Tatsachen waren der Antrieb, dass ich nach der Lösung suchte.

Ganz tief in mir wusste ich, dass es eine Lösung geben musste. Und ich begann zu suchen….

Was unterscheidet die Menschen, die mit Leichtigkeit die Dinge in ihr Leben holen, die sie sich wünschen von denen, die sich abmühen und immer wieder an die gleichen Grenzen stoßen.

Es gibt keine optischen Unterschiede. Es gibt in beiden Gruppen Menschen, die nach gängigen Schönheitsidealen wunderschön sind und welche, die nicht herausstechen.

  • Es gibt in beiden Gruppen Menschen mit vergleichbarem Bildungshintergrund. Ich habe in beiden Gruppen Menschen ohne Ausbildung und Menschen mit Doktortitel erlebt.
  • Es gibt in beiden Gruppen die Fleißigen und die etwas Bequemeren.
  • Es gibt in beiden Gruppen die Extrovertierten und die Introvertierten.
  • Und es gibt in beiden Gruppen Menschen mit viel Geld und Menschen, die wenig Geld zur Verfügung haben.

Es entscheidet also nicht Geld, nicht Schönheit, nicht Bildung, nicht der Fleiß oder das Auftreten über unsere Lebensqualität.

Doch was ist es dann?

Die Menschen der ersten Gruppe hatten alle etwas gemeinsam:

Sie hatten ein positives Verhältniss zu sich selber. Sie haben an sich selber geglaubt und sich so gemocht, wie sie sind.

  • Sie haben aus Missgeschicken gelernt, ohne sich selber zu veruteilen.
  • Sie sind davon ausgegangen, dass man sie wertschätzt und war das einmal nicht so, dann haben sie es nicht persönlich genommen.
  • Sie sind davon ausgegangen, dass das Leben es gut mit ihnen meint.
  • Sie haben ihren Ängsten und Zweifeln nicht allzu viel Raum eingeräumt und darauf vertraut, dass sie eine Lösung finden.
  • Sie empfinden sich als gut, so wie sie sind und entwickeln sich gerne weiter. Jedoch nicht unter dem Aspekt, endich gut genug zu werden. Denn dass ist für sie gar kein Thema.

So, jetzt hatte ich den Unterschied, die Antwort:

Menschen, die sich selber annehmen können und sich selber lieben, haben die besten Vorraussetzungen, um ein glückliches und erfülltes Leben zu gestalten.

Und nun?

Denn mir wurde immer mehr bewusst, dass ich mich selber nicht liebte.

Sollte ich nun aktzeptieren, dass ich die Dinge, die mir wirklich wichtig waren, nicht in meinem Leben verwirklichen konnte. Denn eins war mir wirklich klar geworden, nicht nur mit dem Verstand, sondern wirklich von ganzem Herzen.

Wir erleben im Aussen genau die Umstände, welche unserem Inneren entsprechen. Wir sehen genau die Überzeugungen immer und immer wieder verwirklicht, die wir in uns, oftmals auch unbewusst, als wahr, abgespeichert haben. Und da ist es ziemlich wirkungslos, was wir uns mit unseren 5% Tagesbewusstsein wünschen und mit aller Kraft versuchen, zu verwirklichen.

Es lag für mich auf der Hand: Es führte kein Weg daran vorbei, ich musste lernen, mich in mich selber zu verlieben.

  • Denn nur wenn ich mir selber die Wertschätzung, die Liebe und die Achtsamkeit entgegenbrachte, konnte ich sie im Aussen erleben.
  • Nur wenn ich mir selber zugestand, dass ich ein freies, leichtes und glückliches Leben führen durfte, konnte es sich auch realisieren.
  • Nur wenn ich meinen Verletzungen und Wunden den Raum und die Aufmerksamkeit schenkte, konnten sie heilen.
  • Nur wenn ich bereit war, meine Masken abzunehmen und mir ehrlich und annehmend in mein wahres Gesicht blickte, konnte ich mich selber erkennen.
  • Nur wenn ich begann zu vertrauen, mir und dem Leben, konnte ich aufhören zu kämpfen und zog keine weiteren Kämpfe mehr in mein Leben.
  • Nur wenn ich lernen würde mir selber zu vergeben, würde ich aufhören können zu verurteilen.
  • Nur wenn ich lernen würde, mich selber innerlich liebevoll in den Arm zu nehmen, würde ich die Nähe zu mir selber finden.

Auf diesem Weg erkannte ich meine wahren Bedürfnisse und erlaubte mir auch, dass sie in Erfüllung gehen durften.

Ich begann, Menschen aus meinem Leben zu entlassen, weil ich nicht mehr bereit wahr, Verletzungen zu aktzeptieren und zu entschuldigen.

Ich begann mich auf meine Ziele zu fokussieren und verlor mich nicht mehr in meiner Vergangenheit.

Und immer mehr Leichtigkeit zeigte sich in meinem Leben. Und es gelang mir, die Wünsche und Ziele in meinem Leben zu verwirklichen, die mir wirklich wichtig waren.

Verliebe Dich in Dich selber und lass los, was nicht zu Dir gehört.

Hier habe ich eine kleine Meditation, die Dich dabei unterstützen kann, Dir selber die Liebe zu geben, die vorher fehlte.

Ich wünsche Dir viele liebevolle, achtsame Momente mit Dir.

Deine Andrea Zimmermann

 

 

woman-912367_1920

Hinter dem Schmerz findest Du Dich

Der Schmerz liegt wahrscheinlich schon lange tief in Dir.

Vielleicht schon so lange, dass Du Dich nicht mehr daran erinnern kannst, wie es sich ohne diesen Schmerz anfühlt.

Und dieser Schmerz hat sich wie eine Membran über all Deine wunderbaren Eigenschaften, Fähigkeiten und Dein Potential gelegt. Er sorgt dafür, dass Dein Blick auf Dich selber verzerrt ist und Du Dich selber nur durch einen grauen Schleier wahrnimmst.

Welchen Preis zahlst Du für das Festhalten an diesem Schmerz?

Ich habe diesen Schmerz früher wie eine Glasscheibe empfunden, die mich von meinen wirklichen Wünschen trennte. Die mich davon abhielt da draussen am wirklichen Leben teilzunehmen.

girl-690327_1280

Unter diesem Schmerz lag mein Lachen verborgen, meine Lebendigkeit, meine unglaubliche Lebensfreude, meine Albernheit, meine Kreativität, mein Staunen und dieses warme, sanfte Gefühl der Geborgenheit.

Tief in mir war ein kleines Fünkchen, dass ganz genau wusste, dass da so viel mehr ist und es gab Tage, die waren so dunkel, weil ich die Freude und Lebendigkeit  so sehr vermisste.

Ich wusste, sie sind da, aber ich konnte sie nicht erreichen.

Sicherlich kennst Du auch dieses Sehnen, diesen tiefen Wunsch in Dir, frei von diesem alten Schmerz zu sein und das in Deinem Leben zu verwirklichen, was eigentlich Deine Bestimmung ist.

Vielleicht hast Du auch schon unendlich oft versucht, dagegen an zu kämpfen, hast Dich angestrengt, um Dinge im Aussen zu verändern, um Dich endlich ganz zu fühlen. Um endlich bei Dir anzukommen.

Immer wieder von der Hoffnung getrieben, dass, wenn uns dies oder jenes gelingt, der Schmerz verschwindet und wir endlich frei, unbeschwert und glücklich leben können.

Wenn wir den einen Partner finden, der uns zeigt, wie liebenswert wir sind…. .

Wenn wir endlich unsere materiellen Ziele erreicht haben, womit wir beweisen können, wie wertvoll wir sind.

Wenn wir die nächste Karrierestufe erklommen haben und alle sehen wie gut wir sind.

Wenn wir endlich den gängigen Schönheitsidealen entsprechen und wir endlich als schön wahrgenommen werden.

Aber wahrscheinlich hast Du auch schon gemerkt, dass, egal wie sehr Du Dich bemühst, dieses Gefühl nicht schwindet. Das egal, was Du alles im Aussen veränderst, Du dieses Gefühl des Mangels nicht auf Dauer verändern kannst.

Hinter welchen Masken versuchst Du Deinen Schmerz zu verbergen?

Du hast womöglich genauso wie ich gelernt, diesen Schmerz hinter Deinen Masken und  hinter Handlungen zu verbergen, um diesen Schmerz nicht zu zeigen und noch wichtiger, nicht bewusst zu spüren.

Doch durch unsere Masken ziehen wir immer mehr der nicht gewollten Schmerzen in unser Leben.

Ich hatte mir die Maske der taffen Powerfrau zugelegt und hatte so sehr versucht meine Verletzlichkeit dahinter zu verbergen. Es gab Zeiten, in denen es mir recht gut gelang, mich selber von meiner eigenen Maske zu überzeugen. Bis eine aktuelle Situation wieder all den alten Schmerz auf die Bühne holte und mich mit all den altbekannten und vertrauten Gefühlen konfrontierte.

Doch ich wollte sie nicht fühlen, ich wollte mich nicht wieder machtlos ausgeliefert fühlen. Schließlich hatte ich mich so angestrengt um meine Lebensumstände zu verändern. Ich hatte so viel Energie und Kraft aufgewendet und in mir zeigte sich eine immense Wut.

„Verschwinde, lass mich endlich in Ruhe! Ich will Dich nicht mehr spüren! Ich will Dich nicht!!!

Doch desto mehr wir dagegen ankämpfen, desto mehr Macht bekommt dieser Schmerz über uns. Unser Fokus liegt unbewusst auf der Vermeidung dieser Gefühle aber er ist somit immer noch auf diesen Schmerz gerichtet.

Genauso wie wenn ich Dich bitte, nicht an einen blauen Elefanten zu denken. Du wirst es nicht vermeiden können, das Bild eines blauen Elefanten in Deinem Kopf zu haben.

Wie sehr verurteilst Du Dich für Deinen Schmerz?

Und jedesmal, wenn der Schmerz mich erwischte und sich dieses tiefe Gefühl der Unzulänglichkeit in mir breit machte, verurteilte ich mich und ergänzte dieses Gefühl noch durch Schuld- und Schamgefühle. Ich verlor mich in meinen Gefühlen und fand mich wieder in einem Meer aus Selbstverurteilung und Selbstmitleid.

Und so verlor ich mich immer und immer wieder……. .

Bis der Wunsch, hinter meiner Glasscheibe hervorzutreten so stark und mächtig wurde, dass ich begann mich meinen unerwünschten Gefühlen zu stellen.

Was braucht Dein Schmerz, um heilen zu können?

Ich hörte auf, meine Schmerzen analysieren zu wollen und beobachtete sie. Ich nahm sie wahr und gab ihnen Raum ohne mich darin zu verlieren.

Ich lernte ruhig zu werden und anzunehmen. Ich nahm wahr, wo sich in meinem Körper diese Gefühle bemerkbar machten und spürte hinein ohne zu bewerten oder zu urteilen. Ich lies es zu und dadurch bekam mein Schmerz die Möglichkeit zu heilen.

Ich lernte eine liebevolle und annehmende Haltung mir gegenüber einzunehmen.

Und so wurde meine „Glasscheibe“ immer durchlässiger. Ich begann wieder zu spüren, wieder zu sehen, wieder zu hören und konnte wieder lachen und mit Leichtigkeit mein Leben nach meinen Wünschen gestalten.

Wo ich früher meine Energie aufwendete, um mich zu schützen und unangenehme Gefühle zu vermeiden, war wieder Raum für Gestaltung und Kreativität.

Wie Du durch Deinen Schmerzen zu Dir finden kannst:

  • Gönne Dir so häufig wie möglich eine liebevolle, sanfte und achtsame Aufmerksamkeit
  • Schaffe Dir Zeit- und Raumoasen für Dich selber.
  • Analysiere Deine Schmerzen nicht, sondern beobachte sie und gib ihnen Raum.
  • Verliere Dich nicht in den alten Geschichten, die hinter Deinen Verletzungen stehen.
  • Habe keine Angst, vor den Gefühlen, sondern frage Dich: „Was macht dieser Schmerz mit mir?“, „Woran hindert mich dieser Schmerz?“, „Worauf will mich mein Schmerz aufmerksam machen?“
  • Dein Schmerz möchte verstanden und angenommen werden.
  • Beobachte Deinen Schmerz aber verliere Dich nicht in ihm .
  • Du kannst ihn Dir vorstellen, wie ein kleines Kind, dass sich verletzt hat. Nimm ihn behutsam in den Arm und schenke ihm deine Aufmerksamkeit.

Ich wünsche mir für Dich, dass Du hinter Deinen Schmerzen all Deine wunderbaren Seiten wieder zum Leuchten bringen kannst.

Hier kannst Du Dir meine kostenlose Meditation „Licht und Liebe“ downloaden. Klicke hier.

Du möchtest mehr über meine Arbeit erfahren, dann freue ich mich über einen Besuch auf meiner Seite www.phoenix-zimmermann.de.

Deine Andrea Zimmermann