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Warum Selbstliebe so wichtig ist und wie Du Dich in Dich selber verlieben kannst

 

In meinen vielen Seminaren mit mehreren hundert Menschen habe ich nur sehr wenige erlebt, die sich selber von Herzen schätzen und lieben. Die gerne sie selber sind und sich so annehmen, wie sie sind. Selbstliebe ist so vielen Menschen fremd.

Und ich weiß selber nur zu gut, wie es sich anfühlt, wenn man sich nicht selber liebt. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich selber meine größte Kritikerin war und einen Großteil meiner Energie darauf verwendet habe, um die Anerkennung, die mir so fehlte, zu erhalten.

Wie oft wollte ich beweisen, wie gut ich bin und was ich nicht alles schaffe.

Ich bin so oft über meine Grenzen gegangen und habe auch vieles geschafft.

Aber das Gefühl in mir hat sich dadurch nicht verändert. Dieses nagende Gefühl, diese Stimme im Kopf, die sich ständig meldete und mir die alt bekannten Glaubenssätze immer und immer wieder als Realität verkaufte.

Ich hatte schon sehr früh drei der fiesesten Glaubenssätze so sehr verinnerlicht, dass ich es lange Zeit nicht mal bewusst spürte, welchen unsinnigen Balast ich da mit mir herumschleppte.Engelchen

„Du bist nicht gut genug!“
„Du bist nicht liebenswert!“
„Du bist nicht wichtig!“

Mit diesen drei mentalen Superbremsen kann man sich noch so anstrengen, noch so nett und freundlich sein, doch die Ergebnisse, die man sich wünscht, können sich nicht einstellen.

Denn das mächtige Unterbewusstsein wird immer wieder Wege finden, um solch starke Überzeugungen immer und immer wieder zu bestätigen.

Immer verbissener wollte ich meine Ziele erreichen, immer mehr wollte ich meine Interessen durchsetzen und gleichzeitig versuchte ich, den Wünschen meiner Umwelt gerecht zu werden. Denn ich erhoffte mir,  mir selber irgendwann beweisen zu können, das ich gut genug bin und mir jemand sagt, wie liebenswert ich bin.

Doch kein Erfolg und keine Zuneigung von aussen konnte mein inneres Selbstbild verändern.

Ich glaubte es einfach nicht und es fühlte sich falsch an.

Ich begann mir Masken zuzulegen,

hinter denen ich meine Verletzlichkeit verbarg. Und irgendwann wusste ich nicht mehr, wer bin denn eigentlich ich! Ich hatte mich in meinen eigenen Masken verloren.

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Angst war mein ständiger Begleiter,

besonders die Angst, dass die anderen merken, dass ich nicht wirklich etwas kann oder nicht liebenswert bin.

Ich verlor die Fähigkeit, meine eigenen Bedürfnisse bewusst wahrzunehmen,

denn meine Aufmerksamkeit war nur nach Aussen gerichtet. Und ich wurde immer unzufriedener und fühlte mich als Opfer.

Doch irgendwann….

begann ich auf eine ganz kleine Stimme in mir zu hören, die mir gelegentlich zuflüsterte, dass das alles so nicht wirklich richtig sein konnte.

Und ich begann mich selber zu vermissen und hörte in mich selbst hinein. Zuerst war die Stimme sehr leise, doch desto mehr Aufmerksamkeit ich ihr schenkte, desto besser konnte ich sie hören und spüren.

Und nicht über Nacht und nicht mit einem Paukenschlag aber stetig veränderte sich alles.

Als ich begann, zu erkennen, dass da viel mehr ist und das die alten Überzeugungen nur von mir selbst kreierte Schreckgespenster waren, konnte ich ja zu mir selber sagen und dadurch veränderten sich auch die Dinge im Aussen.

Denn Menschen, die sich selber achten und lieben bekommen diese „Realität“ auch immer wieder von aussen bestätigt.

Doch genauso bekommmen auch Menschen, die sich als nicht liebenswert betrachten, dies immer  wieder vor Augen geführt und bestätigt. Sie erleben dies als ihre „Realität“.

Ich weiß, dass viele Menschen sich mit diesen Problemen quälen.

Das sie sich bemühen, versuchen den richtigen Weg zu gehen und ihr Bestes geben, bis sie entweder resigniert aufgeben, verbittert beginnen zu glauben, dass die Welt da draussen einfach nur schlecht ist und man sich schützen muss oder vor lauter Erschöpfung in einem Burnout oder einer Depression landen oder aber……..

die Lösung finden!

und beginnen, sich in sich selber zu verlieben.

Denn desto mehr Liebe, Wertschätzung und Aufmerksamkeit Du Dir selber schenkst, desto leiser und leiser werden die inneren Stimmen, die Dir einreden, dass Du nicht gut genug bist.

Wenn ich das konnte, dann kannst Du das auch!!!

Zuerst möchte ich Dich dazu einladen, Dich mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass Du der wichtigste Mensch in Deinem Leben bist!

Oft werde ich gefragt, ob das nicht egoistisch ist.

Nein!

Denn wenn es Dir richtig gut geht, bist Du in der Lage auch für andere Menschen eine Bereicherung zu sein!

Entwickle ein Gespür dafür, was Dir gut tut und was nicht.

Zuerst möchte ich Dir einige Fragen stellen, an denen Du womöglich erkennen kannst, dass Du Dir noch so viel mehr Gutes tun kannst:
  • Was hast Du in der letzten Zeit für Dich selber getan?
  • Wann hast Du laut oder leise das letzte Mal gut über Dich selber gesprochen?
  • Wann bist Du das letzte Mal achtsam und liebevoll mit Dir selber umgegangen?
  • Wie hast Du dich das letzte Mal selber liebevoll unterstützt?
  • Wann hast Du Dir das letzte Mal ein Geschenk gemacht?
  • Wann hast Du Dich selber das letzte Mal so richtig verwöhnt?
  • Wann hast Du dich das letzte Mal wertschätzend motiviert?
  • Wann hast Du das letzte Mal ganz bewusst den Fokus auf Deine wundervollen Aspekte gerichtet?
  • Wann hast Du Dir das letzte Mal einen liebevollen Blick im Spiegel zugeworfen?
  • Wann hast Du Dich das letzte Mal liebevoll getröstet, wenn es Dir mal schlecht ging?
  • Wann hast Du Dich das letzte Mal gelobt?
  • Wann hast Du Dir das letzte Mal Zeit für Deine Kreativität gegönnt?

Hast du vielleicht jetzt Lust bekommen, etwas Gutes für Dich zu tun?

Wie schön!

Ich habe noch einige Möglichkeiten für Dich, wie Du Dir selber nahe kommen und Dich in Dich selber verlieben kannst:

Lasse nicht zu, dass Dich jemand abwertet oder Deine Grenzen überschreitet

Stelle Dir vor,  Du hättest einen wunderschönen Garten, der jedoch nicht eingezäunt ist. Die Menschen gehen ungefragt über Dein Grundstück, worüber Du Dich ärgerst. Du schimpfst und beklagst Dich über die Frechheit und Rücksichtslosigkeit und fühlst Dich verletzt.

Doch du hast nicht erkenntlich gemacht, wo Deine Grenze ist.

Es ist für die anderen nicht ersichtlich, wo Dein Bereich beginnt und somit besteht für sie nicht die Möglichkeit, Deine Grenzen anzuerkennen und zu respektieren.

Wie kannst Du Deine Grenzen klar und wertschätzend deutlich machen?

Denn wenn Du für Dich selber einstehst, vermittlest Du dir selber das Gefühl, wichtig zu sein.

(von Stella Damm, www.solebenwieichwil.com, habe ich das schöne Gleichnis eines Garten ohne Zaun.)


Tritt Dir nicht selber in den Allerwertesten

Der Tritt in den Hintern wird oft empfohlen, wenn jemand nicht in die Gänge kommt.

Ich rate Dir entschieden davon ab.

Denn der Antrieb wirkt nur so lange, wie die Schubkraft vorherrscht. Ist diese verbraucht, bedarf es den nächsten Tritt. Und somit ist es notwendig, Dich ständig zu treten. Das tut Dir nicht gut und wird Dir unbewusst das Gefühl vermitteln, dass es ok ist, getreten zu werden.

Statt dessen ermuntere Dich wertschätzend und sprich innerlich in einer aufbauenden Sprache mit Dir.

Motiviere Dich und erinnere Dich an Deine bisherigen Erfolge.


Nutze Deine bisherigen Erfolge

Du kannst aus Deinen bisherigen Erfolgen Kraft und Selbstbewusstsein ziehen.

Zuerst überliege Dir bitte ein Mikromovement. Dies ist eine kleine Handbewegung, die Du jederzeit ohne dass sie Deiner Umgebung auffallen muss, machen kannst.  Z.B. das Aneinanderfügen von  Daumen und Zeigefinger, das Öffnen der Faust, das Streichen über Deine Nase. Etwas, womit Du Dich gut fühlst.

Schließe dann Deine Augen und lenke Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Atem. Nun erinnere Dich an eine Situation, in der Du Dich richtig gut gefunden hast. In der Du Deine Großartigkeit erleben konntest oder in der Du Dich selber so richtig von Herzen gemocht hast.

Nun stelle Dir diese Situation vor Deinem inneren Auge noch mal so real wie möglich vor. Welche Geräusche konntest Du hören? Was hast Du gesehen? Wie hat sich Dein Körper angefühlt? Lass all die Eindrücke nochmal auf Dich wirken?

Und nun spüre diese Emotionen von damals so intensiv wie möglich! Lass all die Freude, den Stolz durch Deinen Körper fliessen. Bade förmlich darin!

Und während Du dieses Gefühl mit all seiner Kraft und Lebendigkeit spürst, mache das von Dir entwickelte Mikromovement.

Über dies regelmässig immer wieder ein. Mit der Zeit wird sich das Gefühl mit Deinem Mikromovement verknüpfen und es wird ausreichend sein, allein das Mikromovement zu machen um das gewünschte, positive Gefühl auszulösen.


Tröste Dich selber

Stell Dir bitte einmal vor, ein kleines Kind verletzt sich. Wie würdest Du reagieren?

Es kritisieren, warum es so böd war und ihm Vorhaltungen machen. Ihm sagen, dass es ihm recht geschieht, da es ja nicht aufgepasst hat? Oder ihm sagen, dass es sich nicht so anstellen soll?

Oder würdst Du es einfach erstmal in den Arm nehmen und trösten. Sanft die Tränen wegwischen und vielleicht sogar etwas Zauberpuste auf die Wunde blasen, damit es schneller heilt.

Und wie gehst Du mit Dir um, wenn Du Dich verletzt fühlst?

Wieviel Aufmerksamkeit und Trost lässt Du Dir selber zukommen? Es geht hier nicht darum, in Selbstmitleid zu verfallen, sondern darum, Deine Gefühle wahrzunehmen und entsprechend zu würdigen.


Erkenne Deine inneren Antreiber

So viele Menschen haben innere Antreiber entwickelt, die uns unbewusst immer wieder unter Druck setzen.

Diese 5 Antreiber heißen:

  • Sei stark!
  • Sei perfekt!
  • Mach es allen recht!
  • Beeil Dich!
  • Streng Dich an

Lässt man seine Antreiber unbewusst agieren, sorgen sie dafür, dass man ständig das Gefühl hat, ungenügend zu sein.
Abhilfe kann man mit sogenannten Erlaubern schaffen. Dies sind Sätze, die man sich immer dann, wenn der innere Antreiber uns wieder unter Druck setzt, bewusst macht.

Hier kannst Du Deinen persönlichen Antreiber identifiziern und den entsprechenden Erlaubersatz, welchen Du jederzeit so abwandeln kannst, dass er für Dich stimmig ist, herunter laden.

Klicke für den Antreibertest bitte hier


Entspanne Dich so oft wie möglich

Gönne Dir so oft wie möglich Zeiten der Entspannung.

Negative Gedanken über Dich versetzen Dich, Deinen Körper und Dein Bewusstsein in Stress.

Angst und Mangeldenken lösen in Deinem Körper chemische Reaktionen aus, die es sehr schwierig machen, neue Lösungswege zu gehen. Mehr Information dazu findest Du hier.

Eine geführte Meditation von mir,  um Dich zu entspannen und belastende Gefühle loszulassen findest Du hier.


Lobe Dich selber

Lobe Dich selber für all Deine kleinen und großen Erfolge. Wichtig ist hierbei, dass die meisten Menschen, die ich kenne, jeden Tag so viele tolle Dinge tun, aber sie für selbstverständlich erachten.

  • Wenn Du Dein Kind morgens mit einem „ich habe Dich lieb“ und einem Kuss in die Schule schickst, gibst Du einem anderen Menschen das Gefühl, geliebt zu werden und das ist unbezahlbar.
  • Wenn Du einen Kollegen unterstützt hast durch einen Tipp oder eine kleine Hilfestellung, hast Du einem Menschen gezeigt, dass er nicht alles alleine schaffen muss. Großartig!
  • Du hast heute Deine Wohnung aufgeräumt oder die Wäsche frisch gewaschen und damit dazu beigetrage, dass Du und vielleicht andere sich wohl fühlen. Wie schön!
  • Du hast die gestresste Verkäuferin angelächelt und sie hat sich verstanden gefühlt.

Gönne Dir einen liebevollen Blick auf all die vielen kleinen und großen Dinge, die Du jeden Tag vollbringst.

Hier ein wertvoller Tipp:

Lege Dir ein kleines Notizbuch zu und notiere jeden Abend vor dem Einschlafen, was heute alles gut war, was Du alles geschafft hast und für was Du dankbar bist. Achte bitte darauf, dass Du Dich nur auf die Dinge konzentrierst, die für Dich positiv waren. Kritisiere Dich nicht für die Dinge, die Du nicht erledigen konntest oder die nicht so verlaufen sind, wie Du es Dir gewünscht hättest. Somit lenkst Du Dein Unterbewusstsein in der Nacht auf die positiven Dinge und stärkst Dein Mindset für Erfolg und Selbstliebe.


Lerne, Dir selber zu vertrauen

Hilfreich ist es hierbei, keine allzu langen To-do-Listen für den jeweiligen Tag aufzustellen. Aber die Dinge, die Du Dir vornimmst, auch tatsächlich umzusetzen.

Dies bedeutet, dass Du z.B. zu Beginn nicht einen 5km Lauf auf Deine To-Do-Liste setzt, wenn Du noch nie gelaufen bist und dies eigentlich sehr ungern tust. Die Chance, dass Du Gründe findest, es dann nicht zu tun, sind recht groß. Fange mit übersehbaren Schritten an, Du wirst Dich großartig fühlen, wenn Du abends alle Dinge erledigt hast, die Du Dir vorgenommen hast und veränderst Dein Mindset entsprechend.


Verändere Deine innere Meckerstimme

Die innere Meckerstimme kannst Du entmachten, in dem Du sie z.B. in der Tonlage, in der Lautstärke oder visuell veränderst. Wenn das nächste Mal Dir Deine innere Stimme einreden möchte, dass Du etwas nicht kannst oder das Du nicht gut genug bist, dann stell Dir zuerst vor, Du hast einen Regler, mit dem Du die Lautstärke langsam auf Null drehst. Und dann probiere erstmal aus, was Dir am besten gelingt und die größte Wirkung auf Dich hat.

Lass die Stimme z.B. in der Tonlage von Mickey Maus sprechen oder lass die innere Stimme schrumpfen und stell Dir vor, wie sie vor Deinem inneren  Auge immer kleiner wird und Du von oben auf sie herabschaust.  Du kannst auch die Sprechgeschwindigkeit extrem verlangsamen. All dies führt dazu, dass Deine innere Meckerstimme ihre Wichtigkeit verliert und Du sie nicht mehr ernst nimmst und sie somit ihre Macht über Dich verliert.


Um Dir selber die Wertschätzung, Liebe und Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die Du verdienst hast, erinnere Dich immer wieder an eine sanfte und achtsame Haltung Dir selbst gegenüber.

Veränderungen passieren nicht von selber, sondern benötigen eine bewusste Entscheidung und einen aktiven Prozess. Warum das so ist, kannst Du in diesem Artikel nachlesen „Veränderungen und warum sie so schwer fallen“. klicke hier

Du möchtest Dich bei diesem Prozess unterstützen lassen und meine Inhalte, die darauf abzielen, Veränderungsprozesse erfolgreich und nachhaltig zu gestalten.

Dann besteht dafür die Möglichkeit  in meinen Onlinekurs  „Sage ja zu Dir!“ klicke hier.

Sehr gerne kannst Du mich über das Kontaktformular auf meiner Seite unter www.phoenix-zimmermann.de  kontaktieren, um einen Termin für ein kostenloses Informationsgespräch zu vereinbaren.

Ich wünsche Dir ganz viel Freude dabei, Dich in Dich selber zu verlieben und freue mich sehr über einen Kommentar von Dir

 

Deine Andrea Zimmermann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Veränderungen und warum sie uns so schwer fallen

Was wir denken, strahlen wir aus und ziehen wir an!

Eigentlich eine tolle Sache und es gibt unzählige Bücher und rießige Motivationsveranstaltungen die genau dies versprechen.

Du brauchst es Dir nur vorzustellen und dann kannst Du es in Deinem Leben realisieren.

Doch ganz so einfach ist es nicht.

Es funktioniert, aber es gehört etwas mehr dazu!

Denn es ist nicht ausreichend, Dir mit einem Tagesbewusstsein etwas zu wünschen und dann darauf zu warten.

Unser Bewusstsein ist so aufgebaut, dass Dein Tagesbewusstsein ca. 5% und Dein Unterbewusstsein ca. 95% ausmachen.

Veit Lindau hat in seinem Buch „werde verrückt“  http://veitlindau.com/buch/werde-verrueckt/ ein sehr schönes Bild gebraucht um den Zusammenhang zwischen Tagesbewusstsein und Unterbewusstsein darzustellen.

Das Tagesbewusstsein stellt er als ein Schnellboot dar, das schnell auf Impulse reagiert. Du nimmst Dir ein Ziel vor und preschst voller Begeisterung in die entsprechende Richtung.

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Das Unterbewusstsein stellt er als ein schwerfälliges U-Boot dar, dass in den Tiefen des Meeres schwimmt. Dieses U-Boot ist mit dem Schnellboot durch ein Seil verbunden. Und immer wenn das Schnellboot voller Begeisterung davon prescht, um etwas Neues zu umzusetzen, lässt das U-Boot dem Schnellboot erstmal das Vergnügen, aber dann tuckert es seelenruhig in die bisherige Richtung weiter. Und das Schnellboot kann sich abrackern, so viel es will, ohne tatsächlich Fortschritte zu machen.

Deswegen ist es bei weitem nicht ausreichend, sich etwas einige Male vorzustellen.

Du musst Dein Unterbewusstsein davon überzeugen!

Und das funktioniert, in dem Du immer mehr zu dem wirst, der die Ziele und Wünsche bereits erreicht und erlebt.

Wie funktioniert das?

Pro Sekunde gelangen 11 Millionen Bits  an Informationen über die Sinnesorgane in unser Gehirn. Bewusst verarbeitet werden können aber lediglich 15-50 Bits pro Sekunde. Dies entspricht 15 mm in Verhältniss zu 11 km.

Aber was oder wer entscheidet, welche Informationen bewusst wahrgenommen werden?

Dafür sind Deine Filter verantwortlich, die Du aufgrund Deiner Erfahrungen, Glaubenssätze, Überzeugungen und Deiner täglichen Gedanken und Gefühle installiert hast.

Das bedeutet, Du nimmst Deine ganz persönliche, subjektive Realität wahr.

So viele andere Möglichkeiten werden unbewusst von Dir ausgefiltert.

Welche Abläufe sind dafür in Deinem Körper verantwortlich?

Wir haben bestimmte Gedanken und diese sorgen dafür, dass diesen Gedanken entsprechende chemische Stoffe ausgeschüttet werden, die in unserem Körper entsprechende Gefühle auslösen. Und diese Gefühle bewirken wiederum, das wir entsprechende Gedanken denken.

Und mit jedem dieser Gefühle und Gedanken werden die bereits bestehenden neuronalen Verbindungen noch fester verschaltet.

Du kannst Dir das auch gerne wie eine Autobahn vorstellen.

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Durch die oben beschriebene Gedanken – Gefühle – Schleife hast Du Deine neuronalen Vernetzungen zu einer großen, breiten Autobahn ausgebaut. Und bei jedem neuen Impuls gelangst Du direkt und normalerweise ganz unbewusst auf dieser Autobahn und bewertest die Situation entsprechend Deiner bisherigen Denkmuster.

Bei Dir wird sozusagen ein Knopf gedrückt und automatisch werden die entsprechenden Gedanken, Gefühle und Handlungen ausgelöst.

 somit erschaffst Du immer wieder die selbe vertraute Realität

Wenn Du Deine Gedanken und somit auch Deine Gefühle verändern möchtest, wirst Du erstmal mit einem kleinen Trampelpfad anfangen. Mit Deinen neuen Gedanken und Gefühlen knüpfst Du erste neue Verbindungen innerhalb Deines neuronalen Netzwerk.

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Und genau hier ist es notwendig, sehr achtsam und bewusst auf die eigenen Gedanken zu achten.

Denn unsere bisherigen Gedanken und Gefühle, bzw. die entsprechenden Verknüpfungen haben den Effekt eines starken Gummibandes.

Wenn Du nicht bewusst darauf achtest, werden sie Dich immer wieder in die alten Muster zurück ziehen und Du wirst automatisch immer wieder auf Deiner bequemen Autobahn landen und Dein kleiner Trampelpfad wird wieder zuwachsen.

Wie kannst Du Deinen neuen, kleinen Trampelpfad weiter ausbauen bis aus ihm eine breite Autobahn geworden ist, auf der Du ganz automatisch landest?

Kannst Du Dich noch erinnern, wie Du das Autofahren gelernt hast?

Zu Beginn musstest Du alles noch sehr bewusst tun. Wann muß man kuppeln, die Gangschaltung betätigen und bitte welchen Gang wann, gleichzeitig den Blinker setzen und und und.

Heute laufen all diese Handlungsabläufe wahrscheinlich ganz automatisch bei Dir ab. Du musst nicht mehr überlegen, wann Du welche Handlungen ausführst. Und Du kannst dabei sogar alles mögliche andere tun. Kaffee trinken, Deine Kinder unterhalten, über den bevorstehenden Tag nachdenken …

Genauso funktioniert es, wenn Du die Qualität Deiner Gedanken und Gefühle verändern möchtest. Zuerst ist es eine bewusste Entscheidung und eine bewusste Umsetzung. Aber mit der Zeit haben sich Deine neuronalen Vernetzungen soweit verändert, dass Du Dich ganz unbewusst auf Deine Wünsche und Ziele ausrichtest.

Hier eine Kurzanleitung für die Veränderung der Qualität Deiner Gedanken

Es ist sehr hilfreich, in einem möglichst enspannten Zustand zu sein, wenn man sein Mindset möchte. Hier findest Du eine Anleitung, wie Du in einen entspannten Alphazustand gelangen kannst.

Mache Dir Deine bisherigen limitierenden Denkmuster und die entsprechenden Gefühle bewusst. Beobachte sie ohne sie zu bewerten.

Visualisiere das gewünschte Ziel, den gewünschten Zustand möglichst lebendig.

Setze Dich intensiv damit auseinander, wie Du Dich fühlen wirst, wenn Du Dein Ziel erreicht hast.

Wie Du denken wirst, wenn Du Deinen gewünschten Zustand erreicht hast.

Und dann beginne immer mehr zu Deinem gewünschten Sein-Zustand zu werden.

Ich habe für Dich 15 Fragen zusammen gestellt, die Dich dabei unterstützen werden, Dein Mindset auf Deine Wünsche und Ziele auszurichten. Klicke bitte hier :-)

Wenn Du eine intensivere Unterstützung wünschst, dann würde ich mich sehr freuen, auf einem meiner Workshops anhand meines Konzeptes mit Dir gemeinsam ein umfassendes und individuelles Workbook zu entwickeln, dass Dich dabei unterstützt und anleitet Dein Mindset auf Deine ganz persönlichen Ziele auszurichten.

Wenn Du interessiert bist, dann klicke bitte hier :-)

Beginne bitte freier, größer, kreativer, kraftvoller und genialer über Dich selber zu denken.

Denn es ist so viel mehr möglich!

Ich habe es bereits so oft erlebt. Bei mir selber und bei so vielen meiner Teilnehmer.

Ganz herzliche Grüße

Deine Andrea Zimmermann

 

 

 

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Kämpfen, flüchten oder tot stellen – wie Du vom Überlebensmodus in den Gestaltungsmodus kommst

 

Gehörst Du auch zu den Menschen, die sich durch ihr Leben kämpfen?  Die sich bemühen, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Denen Deiner Umwelt und Deinen eigenen.

Versuchst Du auch, noch mehr Aktivitäten in Deinen Tag zu packen und hast den Anspruch, mögichst gut zu sein, wenn nicht sogar perfekt.

Ich habe es über viele, viele Jahre hinweg getan. Ich habe mich ständig angestrengt, bemüht so gut wie möglich zu sein, versucht durch meine Leistung heraus zu stechen. Und ich habe auch die entsprechenden Erfolge gehabt. Doch es hat seinen Preis gekostet.

Ich wurde immer erschöpfter und musste immer mehr Kraft aufwenden, um meine Ziele zu erreichen. Da wo früher die Ideen nur so sprudelten, stellte sich immer mehr Verkrampftheit ein.

Bis ich mich mit unserem Gehirn beschäftigte, weil ich wissen wollte, warum ich so reagierte wie ich reagierte. Und mir wurde klar, dass mein Gehirn die meiste Zeit im hochfrequenten Betabereich arbeitete. Selbst in Phasen, in denen ich eigentlich nicht arbeitete, war ich angespannt und konnte nicht entspannen.

Meine Gedanken kreisten ständig um Themen, was ich noch zu tun habe, wie ich etwas verbessern könnte, was nicht so gut gelaufen war…..

Dieser Zustand verselbstständigte sich soweit, dass sich dieser Stress als normal anfühlte. Mein Körper hatte sich daran gewöhnt ständig im Kampfmodus zu sein. Denn das ist er, wenn das Gehirn im hochfrequenten Betabereich arbeitet.

Dieser hochfrequente Betabereich ist von der Natur aus eigentlich dafür vorgesehen, sich in Notfallsituationen ausschließlich auf die Gefahr und die entsprechende Lösung zu fokussieren.

Eben in kürzester Zeit die Entscheidung zu treffen zu kämpfen, zu flüchten oder sich tot zu stellen.

Aber sehr viele Menschen erleben dies als Dauerzustand.

Hier eine kleine Erklärung bzgl. unserer Gehirnwellen:

Beta (38 – 15 Hz) sind die Hirnwellen des normalen Wachbewusstseins, der nach außen gerichteten Aufmerksamkeit, des logischen, prüfenden und bewussten Denkens. Die hohen Frequenzen des Betaspektrums werden besonders beobachtet bei innerer Unruhe, Angst, Stress und wenn unser innerer Kommentator oder Kritiker aktiv ist. Sie unterscheiden sich von den niederfrequenten Betawellen, deren Denken klar, wach, aufmerksam und kreativ ist.

Alphawellen (14 – 8 Hz) treten in gelöster, entspannter Grundhaltung, beim Tagträumen und Visualisieren auf (wobei hier alle Sinnesqualitäten gemeint sind; manche Menschen können z.B. Geruchs- oder Tastempfindungen wesentlich intensiver »visualisieren« als innere Bilder). Alphawellen sind das Tor zur Meditation, sie sind als Brücke notwendig, damit Informationen aus dem Theta-Bereich in unser Wachbewusstsein gelangen können. Wenn wir so tief meditieren, dass wir nur noch Theta- und Deltawellen, aber keine Alphawellen mehr produzieren, werden wir uns an die Inhalte der Meditation nicht erinnern können. Alpha ist deshalb besonders in Kombination mit anderen Hirnwellen bedeutsam.

Theta (7 – 4 Hz) sind die Wellen des Unterbewussten. Sie kommen besonders im Traum (REM-Schlaf), in der Meditation, bei Gipfelerfahrungen und während kreativer Zustände vor. Im Theta-Bereich finden sich unsere unbewussten oder unterdrückten seelischen Anteile, aber auch unsere Kreativität und Spiritualität. Bilder aus dem Theta-Bereich sind oft weniger farbig, manchmal bläulich getönt, vermitteln uns aber meist ein tieferes Gefühl von persönlicher Bedeutung als die lebendigen, bunten Bilder der Alphawellen. Thetawellen allein bleiben unbewusst; erst wenn auch Alphawellen dazukommen, können wir ihre Inhalte bewusst wahrnehmen oder erinnern.

Deltawellen (3 – 0,5 Hz) sind die Hirnwellen mit der niedrigsten Frequenz und stellen den unbewussten Bereich dar. Im traumlosen Tiefschlaf, dem erholsamen Teil des Schlafes, produzieren wir ausschließlich Deltawellen. Sie kommen aber auch in Kombination mit anderen Hirnwellen vor. Dann entsprechen sie einer intuitiven Aufmerksamkeit, einer Art Radar, einer Einfühlung in Situationen oder andere Menschen. Oft verfügen Menschen aus helfenden Berufen über hohe Anteile an Delta, ebenso Menschen mit traumatischen Erfahrungen, die in einem Zustand ständiger Wachsamkeit leben.
http://www.hirnwellen-und-bewusstsein.de/hirnwellen_1.html

Doch welche Auswirkungen hat dies auf uns, wenn wir uns überwiegend im hochfrequenten Betabereich befinden?

1.Wir verbrauchen eine Unmenge an Energie

In diesem Zustand sind alle unsere Systeme dauernd in Alarmbereitschaft. Ständig wittern wir Gefahr, sind in einer stark fokussierten Wahrnehmung. Der Energieverbrauch ist entsprechend groß.

2. Wir erzeugen belastende Gefühle

Unsere überlebensbasierten Gedanken lösen Gefühle wie Wut, Angst, Unsicherheit und Frust aus. Diese Gefühle verstärken die Überlebenshaltung noch. Probleme werden in Anbetracht dieser Gefühle analysiert, Handlungsstrategien entsprechend dieser Analyse entwickelt.

3. Unser Körper reagiert entsprechend unserer Gedanken und Gefühle

Dauerstress beeinträchtig das gesamte Körpersystem und ebnet den Weg für die verschiedensten somatischen Erkrankungen, wie Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Verdauungsprobleme, Verspannungen und einem geschwächten Immunsystem.

4. Unser hochintelligentes System schützt uns durch das Ziehen der Notbremse

Unser Körper und unsere Psyche geben uns sehr früh Zeichen, dass wir das System überfordern. Es kann mit Nervosität und Schlafstörungen beginnen und wenn wir nicht zuhören und immer weiter und weiter kämpfen, kann sich die Psyche nicht mehr anders zu helfen wissen als mit einer Depression oder einem Burnout die Notbremse zu ziehen.

Die aktuellen Statistiken zeigen leider, dass viel zu viele die Zeichen erst sehr spät wahrnehmen. Laut den Betriebskrankenkassen sind von 2004 bis 2011 die Krankheitstage wegen Burnout um das 18-fache gestiegen.

5. Wir sind nur noch auf das Aussen fokussiert und können die innere Stimme nicht mehr hören.

Neue, kreative Lösungsansätze sind in diesem angespannten Modus nicht möglich, da der Fokus auf das Problem gerichtet ist. Im Notfallzustand wird nur auf die bisherigen Erfahrungen zurückgegriffen. Für neue Lösungsansätze ist hier kein Raum. Auch das Gefühl für unsere tatsächlichen Bedürfnisse geht verloren.

Doch wie kann man dieses Denkmuster verändern?

Dies funktioniert, indem man von der Betawellenebene in die Alphawellenebene wechselt.

Es ist notwendig, die inkohärenten Signale im hochfrequenten Betazustand in kohärente Signale zu verwandeln.

Diese kohärenten Signale senden wir in unserem System aus, wenn wir im Alphawellenzustand sind.

Im folgenden Teil möchte ich Dir 5 Möglichkeiten vorstellen, wie Du vom hochfrequenten Betawellenmodus in den Alphawellenmodus wechseln kannst.

Herzintelligenz-Übung:

Das Herzintelligenz-Programm ist ein wissenschaftlich fundierter, neuer Ansatz, mit dem man rasch Stress, Angst und Sorgen abbauen und Gelassenheit und Leistungsfähigkeit aufbauen kann.

  1. Schritt:  Herzfokus

 Richte Deine Aufmerksamkeit auf Deine Herzregion.                                                       (Du kannst zur Unterstützung Deine Hand über Dein Herz in der Mitte Deiner Brust legen.)

2. Schritt: Herzatmen

Stelle Dir vor, wie Dein Atem durch den Herzberich ein- und ausströmt. Atme langsam und sanft durch Dein Herz ein und leicht durch Dein Herz aus.               (Du kannst bei jedem Atemzug bis 5 zählen). Mach das solange, bis Dein Atem ruhig und gleichmässig fließt und Du einen natürlichen, inneren Rhythmus findest, der sich gut anfühlt.

3. Schritt: Herzgefühl

Erinnere Dich nun beim Herzatmen an ein positives Gefühl.                                   Zum Beispiel Wertschätzung für eine bestimmte Person, oder positive Erinnerung an einen Ort, an dem Du Dich gerne aufhälst oder eine Tätigkeit, die Dir Freude bereitet. Erlebe das positive Gefühl wieder, während Du leicht und rhytmisch durch Dein Herz weiteratmest.


Übung: Mein Paradies

Schieße Deine Augen und atme tief ein und aus. Stelle die bei jedem Atemzug vor. wie Du mit einem Lift die Etagen tiefer hinunter fährst. Stelle Dir nun einen Ort in der Natur vor, der Dir besonders gut gefällt und an dem Du Dich wohl fühlst. Das könnte ein schöner Wald sein, eine Wiese mit vielen Blumen, ein Strand am Meer mit Palmen oder ein Plätzchen am Rande eines klaren Gebirgsbaches. Sieh Dich selbst darin, wie Du glücklich und entspannt bist, betrachte alle Details. Tauche in Dein Paradies richtig ein und bleibe dort ein Weilchen.

Diese Übung beruhigt die linke, zuweilen überaktive Gehirnhälfte und kann mit schönen Traumbildern rasch in den Alpha-Zustand führen.


Übung Augen-Fixation

Fixiere eine Gegenstand, eine Stelle im Raum etwa im 20° Winkel oberhalb der Augen (etwa in Höhe der Nasenwurzel) eine Zeit lang, bis die Augen müde werden.

Dann richte den Blick bei geschlossenen Augen im Geiste auf die Nasenwurzel (das fühlt sich etwas an, als würde man nach oben schielen). Das Gesicht bleibt dabei entspannt.

Blicke weiter nach oben, als wolltest Du durch die Schädeldecke hindurch zur Raumdecke schauen. Das gleicht der Augenbewegung in der Einschlafphase – Du aktivierst somit rasch und automatisch Alpha-Wellen.


Die 3 bis 1 Methode

Anfänglich benötigt man etwas 20 bis 30 Minuten, später nach regelmäßigen Training genügen wenige Minuten, um in einen tiefen Alpha-Zustand zu kommen.

  1. Schritt: Augen-Entspannung: Setze (oder lege) Dich bequem hin, schließe die Augen und drehe sie im ca 20° Winkel leicht nach oben. Werde ganz ruhig.

2. Schritt: Atem und Körper-Entspannung: Einatmen, beim Ausatmen 3-3-3 denken und sich vorstellen. Aufmerksamkeit nacheinander auf folgende Körperteile und deren tiefer Entspannung richten: Kopf, Stirn, Augenlieder, Gesicht, Kehle, Schultern, Brustkorb, Unterleib, Beine mit Schenkel-Knie-Waden, Füße mit Fußsohle-Fersen-Zehen.

3. Schritt: Geistig-seelische Entspannung: Einatmen, beim Ausatmen 2-2-2 denken und sich ein schöne, ruhige Szene vorstellen, z.B. ein Tag am Strand oder ein Sommer-Spaziergang auf einer Wiese oder im Wald.

4. Schritt: Tiefenentspannungs-Countdown: Einatmen, beim Ausatmen 1-1-1 denken und sich vorstellen. Um in einen tieferen Alpha-Zustand zu gelangen, rückwärts von 10 bis 1 zählen und sich bei jeder tieferen Zahl noch mehr entspannen.

5. Schritt: Rückkehr ins Wachbewusstsein: Um wieder ins Wachbewusstsein zu kommen, zähle einfach von 1 bis 5 und öffne bei 5 wieder die Augen. Recke und strecke Dich, bis Du wieder ganz munter bist.


Und zum Schluss habe ich noch eine meiner geführten Meditationen, deren Ziel es ist, Dich zu entspannen und in den Alpha-Zustand zu führen.

Klicke bitte hier, um den download-link zu erhalten.

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Mehr über meine Arbeit erfährst Du unter hier.

Ich wünsche Dir ganz viele entspannte Momente.

Deine Andrea Zimmermann

 

 

 

 

 

 

 

 

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Welche Talente hälst Du der Welt vor, weil Du nicht genug an Dich selber glaubst?

 

Eine Langzeitstudie des Wirtschaftsmagazin „Harvard Business Review“ hat herausgefunden, dass nur 20 Prozent des Erfolgs auf Fähigkeiten, Bildung und Qualifikationen beruhen und 80 Prozent auf die richtige Einstellung und dem Glauben an sich selber beruhen.

Der entscheidende Faktor, von dem es letztlich abhängt, ob wir unser Potential entfalten, ist unser Glaube an uns selbst.  

                                                                                                                                                                    
Doch leider zeichnen sich oft Menschen durch einen schier unerschütterlichen Glauben an sich selber und ihre Fähigkeiten aus, die unsere Welt nicht unbedingt bereichern.
Oft bin ich überrascht, wieso manche Menschen, die mit unglaublich geringen Content an die Öffentlichkeit gehen, trotzdem so erfolgreich sind.
Sie sind so erfolgreich, weil sie daran glauben, diesen Erfolg verdient zu haben.

Und dann gibt es die vielen anderen.

Und denen gehört mein Herz.

Den Ruhigen, den Introvertierten, die an ihren Fähigkeiten zweifeln. Die  glauben, dass das, was sie zu geben haben, nicht so bedeutend ist.                           

                                                                                                    
Wie viele inspirierende Texte verstauben in Schubladen oder auf Festplatten, weil der Autor meint, dass sie nicht bedeutend genug wären.                                                                                                                                                                   
Wie viele berührende Songs werden wir nie hören, weil der Musiker nicht daran glaubt, dass er gut genug ist.                                                                                                                                                                                         
Wie viele wundervolle Bilder tristen ein trauriges Dasein in Kellerabteilen, weil der Maler glaubt, dass alle anderen viel besser wären und seine Kunstwerke nicht gut genug sind.                                                                                                                                                                                                            
Wie viele traumhafte Stimmen werden uns nicht zu Tränen rühren, weil die Sängerinnen nicht an ihr Talent  glauben.                                                                                                                                                                         

Wie viele innovative Ideen werden nie umgesetzt, obwohl sie die Lösung für aktuelle Probleme sein könnten, weil der geniale Erfinder nicht daran glaubt, dass jemand seine Ideen hören möchte und nicht den Mut hat, sie umzusetzen.             

                                                                                          
In vielen Unternehmen liegt so viel Potential brach, weil die Leisen und Zurückhaltenden kaum ihre Ideen einbringen, weil sie glauben, dass ihre Beiträge nicht so entscheidend sind.
In vielen Führungsebenen treffen wir auf die Durchsetzungsstarken, die an sich selber glauben und alle Erfolgsratschläge effektiv umgesetzt haben.

Aber leider verfügen sie oftmals nicht über die Gabe, ihre Mitarbeiter zu inspirieren und zu motivieren. Sie sind nicht in der Lage, dass Potential ihres Teams zu erkennen und die Stärken soweit zu stärken, so dass es für alle Beteiligten eine win-win-Situation wird.

           
Und wieso bleiben oft die empathischen und unterstützenden Menschen, die über die wahren Führungspersönlichkeiten verfügen würden, auf der Strecke?
Weil sie sich selber zu kritisch hinterfragen und nicht genügend an sich selber glauben.

Weil sie sich selber leider viel zu wenig wichtig nehmen.

Weil sie viel zu schnell Rückschläge als Zeichen anerkennen, nicht gut genug zu sein und ihre Selbstzweifel bestätigt sehen.

Doch wieviel entgeht uns allen, weil so viele begabte Menschen nicht genug an sich und ihr Talent glauben.

Weil gerade die Sensiblen, die Träumer, die Hinterfragenden mehr als nur eine Wahrheit sehen. Weil sie offen sind für all die Eindrücke um sich herum und sich allzu oft zu wenig abgrenzen.

Weil sie zuhören, wahrnehmen, registrieren, abwägen, still und leise ausprobieren.

Weil sie Kritik persönlich nehmen und den anderen mehr glauben, als sich selber.

Doch wir brauchen gerade diese Träumer und Visonäre.

Die Sensiblen, die Achtsamen, die Kreativen.

Die, die wahrhaft in der Lage sind zu spüren und zu berühren.
Lass nicht zu, dass Deine Ängste und Zweifel verhindern, dass Du Die Welt mit Deinen Talenten und Gaben etwas reicher, bunter, schöner machst.

Denn es gibt einen Grund, warum Du sie hast!!!!

 

5 Tipps um Deinen Talenten Flügel zu verleihen

1.Spüre Deine Ängste   

Nimm Deine Ängste wahr, aber überlasse ihnen nicht die Macht über die Dinge, die Du tust oder nicht tust.

Es sind Gefühle, die Du im Laufe von vielen Jahren entwickelt hast, die jedoch nichts mit Deinen tatsächlichen Fähigkeiten zu tun haben, auch wenn Du es gerade anders empfindest. Deine Gedanken und Gefühle sind nicht Du und lassen sich verändern.             

2. Beginne mit kleinen Schritten

Lass einen guten Freund / eine gute Freundin Deine Texte lesen und frage sie nach ihrer Meinung.
• Frage in einem Lokal oder einem Café nach, ob sie Interesse haben, Deine Bilder auszustellen.
• Singe oder spiele bei privaten Feiern Deiner Freunde oder Familie.
• Finde Menschen, mit denen Du Deine innovativen Ideen diskutieren kannst.
• Übernimm erste kleine Positionen, in denen Du Verantwortung tragen kannst oder versuche Dich mit kleinen Beiträgen in Meetings sichtbar zu machen.

3. Visualisiere, wie es wäre, wenn Du mit Deinen Talenten Erfolg hättest.

Male es Dir mit all Deinen Sinnen aus, wie es wäre, wenn Du auf der Bühne stehst, in der Galerie vor Deinen Bildern stehst, Deine neueste Erfindung oder Innovation vorgestellt wird, wie Du Dein Team zu Erfolgen führst.

4. Suche Kontakt zu Menschen, die bereits mit ähnlichen Talenten Erfolg haben

Dies ist heute einfacher als je zuvor. Im Internet findest Du unzählige Gruppen und Kontakte zu allen nur möglichen Themen. Viele davon treffen sich auch im realen Leben. Umgib Dich mit deren Energie.
Eine von mir sehr beliebte Möglichkeit, um zu üben vor anderen Menschen frei zu sprechen, sind sogenannte Debatierclubs, wie z.b. die Toastmasters.
Dort kannst Du in einem geschützten Rahmen Deine rhetorischen Fähigkeiten trainieren und Deine Hemmungen abbauen.

5. Frage Dich, was Du am Tag vor Deinem 80igsten Geburtstag darüber denken wirst, wenn Du Deine Talente nicht lebst      

Wenn Du auf Dein Leben zurück blickst und Dir die Frage stellst, ob Du Dein Leben wirklich gelebt hast. Was wirst Du bezüglich Deiner Gaben und Talente fühlen, wenn Du sie nicht wirklich genutzt hast. Welche Traurigkeit und welchen Verlust wirst Du empfinden?

Was brauchst Du, um Deine Talente in die Welt zu bringen?

Ich würde mich sehr über Deinen Beitrag in den Kommentaren freuen?

Du möchtest mehr über meine Arbeit erfahren, dann klicke hier :-)

Ganz herzliche Grüße

Deine Andrea Zimmermann